Schatten und Bräune sind kein Widerspruch

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Expertin verrät
06/06/2016

Nachgefragt: Wird man auch im Schatten braun?

Eine Sonnenschutz-Expertin klärt über einen der gängigsten Sonnenmythen auf.

von Maria Zelenko

Wer in der Sonne liegt, wird braun. Der logische Folgerung der meisten: Im Schatten wird es mit dem dunklen Teint nichts. Stimmt das wirklich? Der KURIER hat bei Michaela Friedrichkeit, Training Manager bei Lancaster, nachgefragt.

"Ja wird man - auch unter einem Schirm", sagt die Sonnenschutz-Expertin. "Sogar bei einer trüben Wolkendecke kommen genügend Strahlen auf unsere Haut. Es kommt dann auch vor, dass Menschen mit heller Haut im Schatten bzw. an einem wolkigen Tag einen Sonnenbrand bekommen."

Je heller der Boden, desto mehr Strahlen werden reflektiert

"Natürlich ist die Zahl der Strahlen geringer, aber sie reichen aus, um die Haut zu schädigen. Also bitte immer eincremen, auch im Schatten, auch an einem wolkigen Tag (da kommen bis zu 90% der Strahlen durch). Zudem werden die Strahlen vom Boden/Untergrund reflektiert und kommen so ebenfalls auf unsere Haut. Je heller der Boden ist, desto mehr Strahlen werden reflektiert."

Der Bräunungsprozess dauere laut Friedrichkeit zwar etwas länger, aber: "Die Haut wird es uns danken. Wir haben die Haut, die wir verdienen und sollten sie ideal schützen. Wir können sie schließlich nicht wechseln wie ein Kleidungstück, das uns nicht mehr gefällt."

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