Style
05.04.2017

Michelle Obama zeigt erstmals natürliche Haarpracht

Voluminös geföhnt, perfekt geglättet, mit und ohne Stirnfransen: So kennt man Michelle Obama. Nun zeigte sich die ehemalige First Lady mit einem weitaus natürlicheren Look.

Michelle Obama mit Afro – so hat man die Gattin von Barack Obama noch nie gesehen. Bis jetzt.

Ein Foto der US-Amerikanerin, das der Huffington Post zufolge von einer Twitter-Userin namens "meagnacarta" erstmals geteilt wurde, zeigt die 53-Jährige mit zusammengebundenem Afro und gepunkteter Bandana.

Wo und wann das Foto aufgenommen wurde, ist unklar. Allerdings weilt Barack Obama Medienberichten zufolge derzeit auf Französisch-Polynesien, wo er seine Memoiren schreibt.

Zuspruch auf Twitter

Nachdem das Foto auf Twitter aufgetaucht war, wurde es binnen weniger Stunden viral. Dabei wurde von zahllosen Usern betont, wie freudig-überrascht man über den natürlichen Look der Ex-First-Lady sei.

Gelobt wurde vor allem ihr Bekenntnis zum Afro:

Der "mächtige" Look der Obamas

Seit Barack Obama und seine Frau im Präsidentschaftsruhestand sind, wurde bereits ausgiebig über die Freizeitoutfits der beiden diskutiert (mehr dazu hier). Michelle Obamas aktueller Auftritt mit Afro hat vor allem eine gesellschaftspolitische Relevanz. In Afrika gelten die Haare neben Markenkleidung, Schmuck und Autos als Statussymbol. Vorausgesetzt diese sind glatt und gestylt – und nicht kraus. Dafür nehmen viele Afrikanerinnen und auch Afro-Amerikanerinnen mitunter große Schmerzen auf sich.

Bevor der Afro zu Zöpfchen geflochten werden kann, muss er gekämmt werden. Eine schmerzhafte Prozedur, gerade für junge Mädchen. Nicht selten werden Friseurbesuche deshalb zur Tortur. Angesichts der traumatischen Kindheitserinnerungen verzichten viele Frauen im Erwachsenenalter auf die Zöpfe und scheren sich die Haare raspelkurz. Dann kommen Perücken oder eingeflochtenes Kunsthaar zu Einsatz. Letzteres bleibt oft über Wochen im ungewaschenen Haar, um die Pracht möglichst lange zu konservieren. Das führt wiederum zu Juckreiz.

Auch chemische Produkte, die die Haare dauerhaft glätten sollen, kommen häufig zum Einsatz, um gängigen Schönheitsidealen der westlichen Welt zu entsprechen.