Style
24.06.2017

Was 28 Jahre Sonne mit der Haut machen können

Die unterschiedlichen Gesichtshälften eines LKW-Fahrers zeigen, warum Sonnenmilch das beste Anti-Aging-Produkt ist.

Dass sie sich im Urlaub beim Sonnenbaden einschmieren, ist für die meisten Menschen mittlerweile selbstverständlich. Sich für das Frühstück auf der Terrasse oder die Autofahrt Sonnenmilch im Gesicht aufzutragen, wird jedoch nach wie vor als übertriebene Vorsicht empfunden. Sind Wolken auf dem Himmel zu sehen, wird schon gar nicht an einen Lichtschutzfaktor gedacht.

Eine Gesichtshälfte alterte schneller

Dass die Strahlen auch abseits von Strand und Wasser nicht unterschätzt werden sollten, zeigt diese Aufnahme eines LKW-Fahrers. Erstmals wurde dieses 2012 im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Es zeigt das Gesicht des Mannes aus der Frontalperspektive. Die linke Seite ist deutlich eingefallen und weist um ein Vielfaches mehr Falten auf als die rechte Gesichtshälfte. Zu diesem Zeitpunkt war die linke Seite seit 28 Jahren ständig der Sonne ausgesetzt.

Sun damage after 28 years of driving a delivery truck

Verantwortlich für den deutlichen Unterschied zwischen rechter und linker Gesichtshälfte sind UVA-Strahlen. Diese dringen auch durch Wolken und Autofenster - und beschleunigen den Alterungsprozess, der schleichend beginnt und erst im Laufe der Jahre sichtbar wird. Zwar sind Pigmentflecken, Falten und Hauterschlaffung nicht zu verhindern, das Foto des LKW-Fahrers zeigt jedoch wie stark der Alterungsprozess durch übermäßige Sonneneinstrahlung beschleunigt werden kann.

Zum Vergleich: UVB-Strahlen sind jene, die für die Bräune der Haut sorgen, können jedoch auch Sonnenbrand verursachen.

Tipp: Immer mehr Tagescremen enthalten Sonnenschutz und sind die einfachste Variante, um die Haut das ganze Jahr über zu schützen, ohne einen extra Schritt zur Pflegeroutine hinzufügen zu müssen. Bei Ausflügen in die Natur, Mittagessen im Freien und Strandurlaub sollte zusätzlich Sonnenmilch auftragen werden.