© APA/AFP/POOL/STEVE PARSONS

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10/05/2019

Warum Harry und Meghan nicht standesamtlich geheiratet haben

Die Bilder der kirchlichen Hochzeit des Herzogs und der Herzogin von Sussex gingen um die Welt. Im Standesamt waren die beiden nicht.

von Katharina Triltsch

Millionen Menschen sind am 19. Mai 2018 gebannt vor den Fernsehbildschirmen gesessen und haben die Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry verfolgt. Da Ja-Wort gaben sich die beiden in der St George’s Chapel auf Windsor Castle. In einem Standesamt waren sie nicht.

Haben Harry und Meghan das "heimlich" vor der großen kirchlichen Zeremonie getan? Die Antwort ist: nein. In Großbritannien ist die rechtliche Lage schlicht eine andere, als in Österreich. Hierzulande ist eine Ehe bekanntlich nur dann gültig, wenn sie von einem Standesbeamten oder einer Standesbeamtin durchgeführt wird. Kirchliche Trauunngen alleine haben vor den Behörden keinerlei Gültigkeit.

Wieso waren Harry und Meghan nicht im Standesamt?

In Großbritannien in das anders: Hier haben Brautpaare die Wahl zwischen einer standesamtlichen und einer kirchlichen Trauung. Beide haben Gültigkeit. Meghan und Harry waren vor der pompösen kirchlichen Trauung tatsächlich noch nicht verheirtatet. Sie haben nur - wie William und Kate auch - quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und sämtliche bürokratische Formalitäten in der Kirche erledigt. Diese Wahlmöglichkeit gilt nicht nur für die britischen Royals, sondern für jedermann.

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