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11/10/2020

Verletzende Geste der Royal Family: Harry endgültig ausgestoßen?

Harry soll es verwehrt worden sein, am Remembrance Day in seinem Namen einen Kranz im Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege niederlegen zu lassen.

Zusammen mit seiner Ehefrau Meghan zeigte sich Prinz Harry am Remembrance Day auf einem Friedhof in Los Angeles, wo die beiden einen Kranz zu Ehren der Gefallenen der beiden Weltkriege niederlegten. Der Remembrance Sunday fällt immer auf den zweiten Sonntag im November und wird von der britischen Königsfamilie traditionell, so auch heuer, öffentlich begangen. Der eigentliche Gedenktag ist der 11. November - an diesem Tag im Jahr 1918 endete der Erste Weltkrieg.

Harrys Bitte, Kranz in seinem Namen niederzulegen, wurde abgelehnt

Hinter den Kulissen soll es im Rahmen des Gedenktages jedoch einmal mehr zu Differenzen zwischen dem Herzogspaar von Sussex und dem Rest der Königsfamilie gekommen sein. Das berichten britische Medien sowie das US-amerikanische Magazin People in Berufung auf einen angeblichen Freund von Prinz Harry.

Demnach soll Harry das Buckingham Palast-Personal eigentlich gebeten haben, bei der Zeremonie in London in seinem Namen einen Kranz beim Kenotaph-Denkmal neben dem seines Vaters und seines Bruders William niederzulegen. Doch sein Ansuchen soll abgewiesen worden sein.

Laut Sunday Times sollen Hofmitarbeiter Harrys Bitte mit dem Argument abgeschlagen haben, dass er nicht länger die Monarchie repräsentiere. Royal-Komentator Morgan Stewart deutet dies als "klare Grenzsetzung" für die Forderungen, die Meghan und Harry in ihrer neuen Position stellen dürfen.

Harry soll über Entscheidung "traurig und enttäuscht" sein

Für Harry, der selbst zehn Jahre in der Armee gedient hat und zwei Mal in Afghanistan im Einsatz war, ist der Remembrance Day von großer Bedeutung. 2014 rief Harry zudem die Invictus Games ins Leben, eine paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten.

Darüber, dass ihm eine Kranzniederlegung in seiner Heimat verwehrt wurde, soll sich der Prinz zutiefst verletzt gezeigt haben, behauptet ein Freund gegenüber People.

Harry "versteht, dass er nicht mehr dieselbe formale Rolle in der Familie spielt, die er einst hatte", so die Quelle weiter. "Aber er war traurig und enttäuscht über die Entscheidung."

Seit dem "Megxit" darf Harry keine offiziellen Aufgaben für das Militär mehr ausführen. Die Autoren der Biografie "Finding Freedom" behaupten, dass das den 36-Jährigen hart getroffen haben soll.

Die Kluft zwischen Harry, seinem Bruder William und seinem Vater Prinz Charles, die beide ihre Kränze am Kenotaph niederlegten, soll nach dem jüngsten Ereignis nur noch tiefer geworden sein.

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