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02/26/2020

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Modemogul Peter Nygård

Gegen den finnisch-kanadischen Unternehmer wurde von zehn Frauen eine Sammelklage eingereicht.

Der Modeunternehmer Peter Nygård sieht sich mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Zehn Frauen werfen ihm im US-Bundesstaat New York vor, sie als junge Frauen gezielt auf sein Anwesen auf den Bahamas gelockt, dort mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und dann vergewaltigt zu haben. Sie seien damals zwischen 14 und 15 Jahre alt und in Geldnot gewesen sein. Nygård habe den Mädchen damals Bargeld und Modeljobs in Aussicht gestellt.

Ermittlungen laufen

Der New York Times zufolge wird bereits seit mehreren Monaten gegen den Unternehmer ermittelt. Eine spezielle Taskforce beschäftige sich mit dem Bereich sexueller Ausbeutung von Kindern, mit vier der zehn Klägerinnen hätten demnach bereits Gespräche stattgefunden.

Bestreitet Vorwürfe

Der 77-Jährige bestreitet die Vorwürfe indes und bezeichnet diese als "fabriziert und erfunden". Er begrüße "die Bundesermittlungen und erwarte, dass sein Name reingewaschen wird", ließ er über seinen Sprecher mitteilen. Als Vorsitzender seiner Firmen wolle er wegen der Vorwürfe nun jedoch zurücktreten.

Bereits 2015 wurden wegen ähnlichen Vorwürfe Gebäude von Nygård durchsucht, die Ermittlungen allerdings schlussendlich eingestellt. Sein Vermögen wird dem Wirtschaftsmagazin Canadien Business zufolge auf 750 Millionen Dollar geschätzt. Die Produkte der Unternehmensgruppe werden in über 170 Filialen in Nordamerika und der Kaufhauskette Dillard's verkauft. Letztere setzt die Kooperation seit Dienstag auf unbestimmte Zeit aus.

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