Wende im royalen Machtkampf? Neue Dynamik zwischen Charlène und Caroline

In letzter Zeit macht es den Eindruck, als wären die Rollen von Monacos Fürstin und ihrer Schwägerin neu definiert worden.
Fürstin Charlene und Caroline von Monaco

Über die vermeintlich frostige Beziehung von Fürstin Charlène und Caroline wurde in der Vergangenheit viel berichtet. Nicht selten kam es vor, dass Charlène Events, an denen Caroline Hauptattraktion war, wie dem alljährlichen Rosenball von Monaco, fernblieb - was jedes Mal für Spekulationen sorgte. Es hieß sogar, die ehemalige Profischwimmerin hätte einen vermeintlichen Ehe-Vertrag mit Fürst Albert ausverhandelt, in dem unter anderem festgelegt worden sei, dass sie keine gemeinsamen Auftritte mit Caroline mehr absolvieren muss. Doch das Blatt scheint sich gewendet zu haben.

Beim jüngsten Rosenball von Monaco vor wenigen Tagen präsentierten sich Alberts Schwester und seine Ehefrau als einheitliche Front.

Zu sehen hier: 

Nun folgte der nächste gemeinsame Termin. 

Charlène und Caroline demonstrieren modische Einheit

Am 25. März traten Charlène, Albert und Caroline bei der Wiedereröffnung des Exotischen Gartens von Monaco abermals als harmonisches Trio auf. 

Was dabei besonders ins Auge stach: Die beiden Damen in der Runde zeigten sich modsich perfekt aufeinander abgestimmt. Sowohl Charlène als auch Caroline präsentierten sich in raffinierten Hosenanzügen. Auf Fotos und einem Video von der Veranstaltung, die auf dem offiziellen Instagram-Account des Fürstenhauses veröffentlicht wurden, wirken beide äußerst entspannt und gut gelaunt. 

Hielten sie früher bei gemeinsamen Terminen mit frostigen Mienen oft eine auffällige Distanz ein, gaben sie sich im Exotischen Garten freundlich miteinander plaudernd und gar nicht mehr so spannungsgeladen, wie es in der Vergangenheit manchmal der Fall war.

Ihren Platz als First Lady versucht Caroline ihrer Schwägerin offenbar nicht mehr streitig zu machen. Letztere hingegen gibt sich inzwischen souveräner als jemals zuvor. 

Charlène von Monaco beweist Einsatz fürs Fürstenhaus

Musste sich Charlène von Monaco seit ihrer Hochzeit im Jahr 2011 oft vorwerfen lassen, ihre Rolle als Fürstin nicht geflissentlich genug zu erfüllen, ist ihr dichter Terminkalender inzwischen voll mit Staatsangelegenheiten und ihren diversen Wohltätigkeitsinitiativen. Was ihr wohl auch Carolines Respekt einbringt.

Arlene Prinsloo, Journalistin und Autorin von "Charlene: In Search of a Princess", geht davon aus, dass die monegassische Landesfürstin einen neuen Abschnitt in ihrer Karriere eingeläutet hat. Ihr Engagement markiere laut der Adelsexpertin den Beginn der "entscheidenden" zehn Jahre von Charlène als Fürstin.

Die Journalistin ist davon überzeugt, dass die gebürtige Südafrikanerin nun die Ärmel hochkrempelt, um "die Zukunft Monacos zu gestalten", die sie ihren Zwillingen Jacques und Gabriella hinterlassen will. Diesen will sie offenbar ein gutes Vorbild sein.

"Ich denke, Charlènes größte Aufgabe ist es jetzt, da sie in der Öffentlichkeit steht, insbesondere im Hinblick auf die Kinder, diese zu erziehen. Denn sie sehen zu ihr, ihrer Mutter, auf und müssen lernen, in die Fußstapfen zu treten, was sie in etwa zehn bis fünfzehn Jahren tun werden", fügt Prinsloo  im Gespräch mit Hello! hinzu.

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