York-Schwestern auf dünnem Eis: Nur ein Royal auf ihrer Seite - doch wie lange noch?
Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor mit seinen Töchtern Eugenie und Beatrice
Angesichts der Enthüllungen über ihre Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mussten Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson ihre Titel niederlegen. Auf dem royalen Parkett sind die beiden nicht mehr erwünscht - doch auch die Zukunft ihrer Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie gerät zunehmend in Gefahr.
Beatrice und Eugenie: Ruf nach Titel-Aberkennung
Andrew und Fergie wurden ihre Titel "Herzog und Herzogin von York" aberkannt. Zudem musste sich Charles' Bruder von seinem Prinzentitel verabschieden. Ihre beiden Töchter sind zwar keine arbeitenden Royals, haben aber ein Geburtsrecht auf den Titel "Prinzessin". Inzwischen werden Forderungen laut, auch Beatrice und Eugenie ihre offiziellen Titel abzuerkennen.
Adelsexperte Robert Jobson stellt gegenüber dem britischen Express fest, dass eine solche Entscheidung von König Charles und Prinz William getroffen werden müsse.
Das Eis für die Geschwister scheint dabei immer dünner zu werden. Denn laut Jobson habe sich zuletzt nur noch Charles für Beatrice und Eugenie eingesetzt. "Niemand gibt freiwillig einen Titel auf – ohne königliche Pflichten ist ein [der Titel] Königliche Hoheit eine Angriffsfläche, kein Schutzschild", so der Adelsexperte. "Es verbindet sie mit Andrew. Mit Epstein. Mit allem."
Solange Beatrice und Eugenie Prinzessinnen sind, werde man sie daher immer mit dem Königshaus in Verbindung bringen. Dessen sei sich auch der Monarch bewusst.
Charles soll Beatrices und Eugenies letzter Befürworter sein
"Charles liebt diese Mädchen. Schon immer. Aber für Andrew würde er nicht in den Krieg ziehen – und das wissen sie", fügte Jobson vor wenigen Tagen hinzu. Auf Cousin William hingegen dürften die Schwester kaum noch zählen. Dazu der Adelsexperte: "William betrachtet die Institution mit kühler, unsentimentaler Miene. Catherine unterstützt jene, die schweigen und ihre Arbeit erledigen. Von den Dreien ist Charles der Einzige, der sich kümmert."
Auch Royal-Experte Richard Fitzwilliams nimmt schon länger an, dass Prinz William nach seiner Thronbesteigung gegenüber seinen Cousinen eine härtere Linie als sein Vater verfolgen könnte.
"William und Catherine scheinen keine enge Beziehung zu den Schwestern zu haben und würden sie vermutlich nicht vermissen", sagte der Adelskenner, der davon ausgeht, dass William auch nicht davor zurückschrecken würde, Eugenie und Beatrice aus dem königlichen Leben auszuschließen, wenn es zum Vorteil der Monarchie wäre (dazu mehr).
"Der König ist nervös geworden"
Aktuellen Berichten zufolge könnte aber auch Charles' Unterstützung für die Geschwister schon bald wegbrechen. Ein Palastinsider gibt gegenüber der deutschen Bild-Zeitung Einblicke in die vermeintliche Entwicklung hinter den Palastmauern: "Die Stimmung hat sich komplett gedreht. Der König ist nervös geworden und geht auch auf Anraten von William und den Palastoberen mehr auf Distanz. Das schmerzt die York-Schwestern sehr, denn sie dachten bislang, dass ihre Stellung in der Monarchie sicher ist, solange Charles König ist", wird die Quelle zitiert.
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