Unter Verdacht: William bereit, Beatrice und Eugenie unschönes Ende zu bereiten
Prinz William
Während ihre Eltern Andrew-Mountbatten Windsor und Sarah Ferguson aufgrund ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein vom royalen Parkett verbannt wurden, genießen ihre die Prinzessinnen Eugenie und Beatrice nach wie vor die Unterstützung der Königsfamilie.
Prinz William: Keine Gnade mit Eugenie und Beatrice?
Prinzessin Beatrice hat wie ihre jüngere Schwester Prinzessin Eugenie zwar einen royalen Titel, die beiden gelten aber nicht als aktive Mitglieder des Königshauses. Von König Charles III. und ihrem Cousin Prinz William wurden die beiden bisher jedoch geschätzt und galten auch immer als gern gesehene Gäste bei royalen Anlässen.
Das könnte sich in Zukunft aber ändern. William, dem eine Modernisierung der Monarchie vorschwebt, soll einem renommierten Adels-Experten zufolge kein Problem damit haben, seine Cousinen vom royalen Leben auszuschließen - sollte es dem Königshaus zum Vorteil gereichen.
Laut Daily Mail soll das Verhältnis des Thronfolgers zu den Prinzessinnen von York gar nicht so rosig sein, wie bisher angenommen. Die britische Zeitung beschreibt die Beziehung als angespannt. Und die jüngsten Enthüllungen aus den Epstein-Akten könnten das Verhältnis des Prinzen von Wales zu seinen Cousinen weiter verschlechtern - nicht zuletzt, weil die Dokumente auch Fragen darüber aufwerfen, wieviel die beiden Geschwister über das Verhältnis ihrer Eltern zu Epstein tatsächlich gewusst haben.
Epstein-Akten: Wie viel wussten die Prinzessinnen?
So hatte der verurteilte Sexualstraftäter 2015 in einer E-Mail gegenüber einem Freund damit geprahlt, wie sehr ihn Beatrice möge.
In einer E-Mail, die Epstein 2015 – nach seiner Verurteilung wegen sexueller Belästigung von Mädchen im Alter von nur 14 Jahren – verschickte, prahlte er gegenüber einem Freund damit, dass Beatrice ihn "möge".
Aus anderen Mails, die Sarah Ferguson an Epstein geschickt hat, geht laut Daily Mail auch hervor, dass sie ihre Kinder als Teenager zum Mittagessen mit Jeffrey Epstein mitgenommen hatte.
In einem schriftlichen Austausch aus dem Jahr 2009 berichtete die ehemalige Herzogin von York begeistert von neuen Geschäftsmöglichkeiten für ihre Marken und Bücher. Sie schrieb laut BBC an Epstein: "Schon nach einer Woche, nach unserem gemeinsamen Mittagessen, war die Stimmung deutlich besser. Ich war noch nie so berührt von der Freundlichkeit eines Freundes, wie von deinem Kompliment vor meinen Töchtern. Danke, Jeffrey, dass du der Bruder bist, den ich mir immer gewünscht habe."
Ans Licht kam außerdem, dass Beatrice ihrer Mutter Ratschläge gab, wie sie Epstein beschwichtigen konnte, nachdem sich Fergie in einem Interview von 2011 offiziell von dem US-Finanzier distanziert und ihn als Pädophilen bezeichnet hatte. Die heute 37-Jährige scheint auch eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung des Newsnight-Interviews ihres Vaters im Jahr 2019 gespielt zu haben, in dem Andrew Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs bestritt.
Angesichts der Enthüllungen müssen sich Beatrice und Eugenie der Möglichkeit ins Auge blicken, dass auch sie eines Tages mit einem Ausschluss aus dem königlichen Leben konfrontiert werden könnten.
William müsse dem Royal-Experten Richard Fitzwilliams zufolge sein Verhältnis zu Beatrice und Eugenie überdenken und abwägen, ob sie eine Zukunft im Königshaus haben.
Experte: William und Kate werden Beatrice und Eugenie nicht vermissen
"Es könnte an William liegen, über die Zukunft von Beatrice und Eugenie zu entscheiden. Berichten zufolge stehen beide ihm und Catherine nicht besonders nahe", behauptet Fitzwilliams gegenüber der Daily Mail. "Die Tatsache, dass Beatrice mit 20 und Eugenie mit 19 Jahren Epstein kurz nach seiner Haftentlassung in Florida mit ihrer skrupellosen Mutter besuchten, ist alarmierend. Sie müssen gewusst haben, wen sie besuchten und wie unangemessen dies war. Er stand unter Hausarrest."
Wobei der Adels-Experte betonte, dass "offensichtlich Mitgefühl für die missliche Lage der Schwestern" bestehe. "Die Erwähnung in den Akten bedeutet kein Fehlverhalten", stellte Fitzwilliams rechtmäßig klar.
Doch während Charles Beatrice und Eugenie hoch anrechnen soll, dass sie neben ihren Karrieren und Familien auch wohltätige Arbeit im Namen der Krone leisten, könnte William nach seiner Thronbesteigung gegenüber seinen Cousinen härter durchgreifen.
"Es wird berichtet, dass Wilhelm nach seiner Thronbesteigung eine harte Linie verfolgen wird", betont der Adels-Experte. Dies hänge davon ab, wie sehr die königliche Familie von den weiteren Entwicklungen betroffen sei. "Derzeit bestehe die große Wahrscheinlichkeit, dass die von der Polizei untersuchten Fälle weiterverfolgt und Andrew Mountbatten-Windsor verhaftet und möglicherweise vor Gericht gestellt werde. Sollte dies geschehen, wäre es für die königliche Familie wohl unmöglich, mit Mitgliedern der Familie York weiterzumachen", prognostiziert Fitzwilliams und fügt hinzu: "William und Catherine scheinen keine enge Beziehung zu den Schwestern zu haben und würden sie vermutlich nicht vermissen."
Gerüchte über Spannungen zwischen den beiden Parteien reichen laut Daily Mail bis ins Jahr 2011 zurück, als der zukünftige König Beatrices langjährigen Freund Dave Clarke nicht zu seiner Hochzeit einlud.
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