Prinzessin Kate: Der Moment, der alles zwischen ihr und Harry & Meghan änderte
Prinzessin Kate, Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry galt lange als unerschütterlich, doch in den letzten Jahren hat sich ein tiefer Graben zwischen den Brüdern aufgetan. Während Prinzessin Kate anfangs als Vermittlerin zwischen den beiden fungierte, zeigt eine neue Biografie, warum sie diese Rolle schließlich aufgab und auch selbst nichts mehr mit Harry und Herzogin Meghan zu tun haben wollte.
Der britische Royal-Experte Russell Myers beleuchtet in seinem Buch "William and Catherine: The Intimate Inside Story" die schrittweise Entfremdung zwischen den beiden Paaren und wie sich Kates Haltung im Lauf der Zeit änderte. Ein ganz bestimmter Grund schien das Fass für sie zum Überlaufen gebracht zu haben.
Unterschiedlicher Umgang mit Palast-Angestellten
Laut Myers, dessen Buch am 26. Februar erscheint und vorab teils vom britischen Mirror veröffentlicht wurde, versuchte Kate lange, die Spannungen zwischen den Brüdern zu entschärfen. Anfangs bewertete sie die Konflikte als "Unreife oder Sturheit auf beiden Seiten" und glaubte, dass sich die Differenzen mit gutem Willen und etwas Zeit ausräumen ließen. Ein typischer Streit zwischen Brüdern eben.
Doch Kates Einstellung änderte sich mit der Hochzeit von Harry und Meghan im Jahr 2018. Wie Myers in seinem Buch schreibt, hätten William und Kate zunehmend das Gefühl gehabt, dass Harry und Meghan "eine Agenda" verfolgten, eine Quelle aus dem Palast beschreibt die Atmosphäre während der Hochzeit zudem als "ziemlich toxisch".
Besonders das Verhalten des Herzogspaares von Sussex gegenüber den Palastmitarbeitern sorgte für Spannungen und stieß allen voran Kate übel auf. "Auf der einen Seite hatte man die Leute, denen etwas an den Mitarbeitern lag, die wollten, dass sie ihre Arbeit gern machten", zitiert Myers eine Insiderquelle. "Auf der anderen Seite war jeden Tag etwas anderes. Nichts war je gut genug, es gab ständig Beschwerden. Es war ermüdend." Für Kate war dieses Verhalten nicht akzeptabel, da sie die Mitarbeiter stets schätzte. Es ist bekannt, dass Kate sehr darauf achtet, dass alle Angestellten im Palast mit großem Respekt behandelt werden – etwas, das sie auch ihren Kindern George, Charlotte und Louis mit auf dem Weg gibt.
Bruch mit der Vermittlerrolle
William soll über Harrys Entscheidung, die königlichen Pflichten aufzugeben, "zutiefst traurig" gewesen sein, Kate jedoch habe laut Myers eine eher nüchternere Haltung eingenommen. Sie soll erkannt haben, dass die unterschiedlichen Rollen der Brüder – "der Erbe und der Ersatzspieler" – unvereinbar waren. Harry habe letztlich mehr von seinem Leben verlangt, als nur im Schatten seines Bruders zu stehen.
Kate sollte damit Recht behalten, denn genau über diesen Aspekt schreibt Harry ausführlich in seiner Autobiographie mit dem vielsagenden Titel "Reserve" (veröffentlicht 2023). Das Buch erzeugte, schreibt Myers, zusätzliche Spannungen zwischen Kate und William und Harry und Meghan, genauso wie freilich auch die Netflix-Dokumentarserie "Harry & Meghan" Ende 2022.
Kate tief getroffen von Oprah-Interview
Aber bereits Harrys und Meghans Interview mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey im März 2021 zerstörte jegliches Restvertrauen, das Kate in ihren Schwager und ihre Schwägerin noch hatte. Nicht nur die zahlreichen schweren Vorwürfe, sondern auch, dass Meghan öffentlich über eine private Auseinandersetzung vor der Hochzeit über die Blumenmädchenkleider – insbesondere das von Prinzessin Charlotte – sprach, habe Kate sehr getroffen und wütend gemacht.
Myers zitiert eine Quelle, die sagt: "Sie war sich sehr klar darüber, dass jeder Kontakt mit Harry oder Meghan mit äußerster Vorsicht geschehen sollte, weil offensichtlich war, dass man ihnen nicht vertrauen konnte."
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