Fergie bettelte Epstein an, seine Haushälterin zu sein
Sarah Ferguson
Es scheint derzeit keine Woche ohne neue Enthüllungen über die Verbindung zwischen Sarah "Fergie" Ferguson und Jeffrey Epstein zu geben. Der rege E-Mail-Verkehr zwischen der Ex-Herzogin und dem verurteilten Sexualstraftäter bringen immer mehr düstere, aber auch peinliche Geheimnisse ans Licht.
Fergie brauchte dringend einen Job
Laut einem Bericht der britischen Zeitung Mail on Sunday soll Ferguson Epstein mehrfach und eindringlich darum gebeten haben, sie als Haushaltsassistentin einzustellen. In den veröffentlichten E-Mails wird einmal mehr ihre damalige finanzielle Notlage deutlich sowie ihr verzweifeltes Bemühen, eine Anstellung zu finden.
Besonders brisant: Fergies Bitte fand zu einer Zeit statt, in der Epstein aufgrund seiner Machenschaften in Florida bereits zu Hausarrest verurteilt wurde.
Die Ex-Herzogin als Epsteins Haushälterin?
In einer der Nachrichten, datiert auf Mai 2010, ist Fergies eindringliche Bitte an Epstein zu lesen: "Aber warum, ich verstehe das nicht, holst du mich nicht einfach als deine Haushaltsassistentin? Ich bin die Fähigste und brauche das Geld dringend. Bitte, Jeffrey, denk darüber nach."
Laut der Zeitung soll Ferguson sogar mehrfach am selben Tag nach einer Anstellung gefragt haben. In einer weiteren E-Mail aus dem August desselben Jahres schrieb sie: "Ich fühle mich sehr traumatisiert und allein. Ich möchte für dich arbeiten und deine Häuser organisieren."
"Epstein fand Fergie erbärmlich"
Eine Insider-Quelle deutete an, dass Fergusons Bitten nicht nur Epstein selbst, sondern auch dessen enge Vertraute Ghislaine Maxwell, die derzeit eine 20-jährige Gefängnisstrafe absitzt, verärgerten. "Ghislaine wusste genau von Sarahs E-Mails an Jeffrey, weil Jeffrey es ihr erzählt hatte", zitiert Mail on Sunday die Quelle. "Das hat sie wahnsinnig geärgert. Sie hatte nie viel Respekt vor Sarah. Irgendwann hat Sarah Jeffrey sogar angefleht, sie zu heiraten. Das war ziemlich verzweifelt und erbärmlich."
Der Insider behauptete gegenüber der Zeitung außerdem, Epstein habe Ferguson lediglich als Mittel genutzt, um Zugang zu ihrem Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (damals Prinz) zu erhalten, sei jedoch in privater Runde verächtlich über die ehemalige Herzogin gesprochen. "Sie hat dauernd gebettelt. Sie hatte nie Geld. Epstein fand sie erbärmlich, ein bisschen eine Verliererin", so die Quelle.
Epsteins wahre Haltung ihr gegenüber schien Fergie jedoch zu ignorieren. Weitere Nachrichten dokumentieren ihre fortgesetzten Versuche, eine bedeutende Rolle in Epsteins Umfeld zu finden, und enthalten Formulierungen wie "Meine Freundschaft ist standhaft bis zum Ende, selbst wenn der Körper kalt ist... Liebe dich jetzt und für immer... Und ich weiß, dass du es auch tust...".
Kommentare