Epstein über Andrew: "Haben uns dieselben Frauen geteilt"
Andrew Mountbatten-Windsor
Der Historiker und Biograf Andrew Lownie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Leben und Wirken von Andrew Mountbatten-Windsor. Sein Buch "Entitled – The Rise and Fall of the House of York" über Andrew und seine Ex-Ehefrau Sarah Ferguson erschien im August 2025. Seit dem Epstein-Skandal, in den Andrew eng verstrickt ist, bekommt das Buch wieder mehr Aufmerksamkeit – und manche Passagen daraus lesen sich rückblickend noch erschreckender als damals ohnehin schon.
So schreibt Lownie auch darüber, wieso der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Andrew einen "engen Vertrauten" sah.
Epstein über Andrew: "Wir sind uns sehr ähnlich"
"Wir sind uns sehr ähnlich", soll Epstein 2007 über Andrew gesagt haben. "Wir sind beide sexsüchtig. Er ist der Einzige, den ich kenne, der noch besessener von M***s ist als ich. Wir teilten uns dieselben Frauen."
Laut weiteren Aussagen Epsteins, die im Buch laut Daily Mail zitiert werden, soll der Prinz "das perverseste Tier im Schlafzimmer" gewesen sein und Praktiken ausgeübt haben, die selbst den Sexualstraftäter schockierten. "Er macht Sachen, die selbst für mich abartig sind – und ich bin der König des Kinks!", so Epstein angeblich über den Ex-Prinzen.
Andrew soll sexsüchtig gewesen sein
Lownie zitiert, so die Daily Mail, Insider, die darüber sprechen, dass Andrew sexsüchtig gewesen sein soll. Ein ehemaliger Fahrer beispielsweise behauptete, Andrew habe im ersten Jahr seiner Ehe mit Sarah Ferguson mit mehr als einem Dutzend Frauen geschlafen. Insgesamt soll er mit über 1.000 Frauen intim gewesen sein, unter anderem auch mit bekannten Models, Schauspielerinnen, Sportlerinnen, Politikerinnen und Pornostars.
Auch Angestellte des Palastes sollen von Andrew bedrängt worden sein. Lownie berichtet von einer Masseurin, die davon erzählt, dass Andrew während einer Sportmassage darauf bestanden habe, nackt zu sein, und versucht habe, sie zu umarmen.
Eine Haushälterin wiederum habe bei Andrew "Sexspielzeug auf dem Boden und Damenhöschen im Bett" gefunden. Sie behauptete, der Ex-Prinz habe "frisch verpackte Damenstrumpfhosen, Dessous und Sandalen in verschiedenen Größen in seinem Kleiderschrank in Epsteins Haus aufbewahrt".
Lownie lässt in seinem Buch auch ein Model zu Wort kommen, das Ende der 80er-Jahre ein Techtelmechtel mit Andrew gehabt haben soll. Damals war er noch mit Ferguson verheiratet. Auch sie bezeichnete Andrew als "sexbesessen" und erzählte: "Er wollte, dass ich mich auf perverse sexuelle Aktivitäten einlasse. Er kannte keine Grenzen. Er sagte mir, er führe eine offene Ehe mit seiner Frau… Nachdem ich nach London zurückgekehrt war, habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Ich hatte das Gefühl, er hätte mich nur ein paar Tage lang benutzt, um seine wildesten Fantasien auszuleben." Ihre Conclusio: "Er schien alle möglichen Fetische zu haben."
"Randy Andy"
Ein Freund des Ex-Herzogs sagte Lownie außerdem, dass "Sex Andrews große Leidenschaft im Leben ist." Und weiter: "Er trinkt nicht, er raucht nicht und er nimmt keine Drogen und hat es auch nie getan." Er war nicht umsonst als Randy Andy bekannt, als er jünger war, und das hat sich nie wirklich geändert."
Als britischer Handelsbotschafter und aufgrund anderer königlicher Pflichten reiste Andrew um die ganze Welt – und das habe ihm "Zugang zu einigen wunderschönen Frauen verschafft und er hat dies voll ausgenutzt", so der Insider.
Wurde Andrew als Kind sexuell missbraucht?
Lownie sprach für sein Buch auch mit einer Quelle aus Andrews Umfeld, die andeutete, dass der Ex-Herzog möglicherweise deshalb ein kompliziertes Verhältnis zu Intimität gehabt habe, da er angeblich im Alter von acht Jahren seine erste sexuelle Erfahrung gemacht und mit elf Jahren seine Jungfräulichkeit verloren habe, nachdem der Vater eines Freundes zwei Escorts für die Jungen in einem Hotel engagiert hatte.
"Ich glaube, das könnte die Wurzel von Andrews Problemen sein", gibt sich die Quelle nachdenklich. "Ich denke, er wurde in sehr jungen Jahren sexuell missbraucht. Das erklärt für mich, warum er den Großteil seines Erwachsenenlebens einem hohen Risiko von Selbstverletzung, Depressionen und riskanten sexuellen Begegnungen ausgesetzt war. Es sind die Folgen eines sexuellen Traumas in jungen Jahren."
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