Wieso Charles Bruder Andrew nun auch dessen Lieblingshobby verbietet
Am Bild oben sehen Sie Andrew Mountbatten-Windsor bei einer seiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen, das Reiten. Dieses Hobby könnte bald, wie vieles in Andrews Leben, der Vergangenheit angehören. Denn Bruder Charles hat ihm angeblich verboten, öffentliche Ausritte zu unternehmen.
Doch das ist nicht die einzige neue strenge Regel, die Andrews Alltag auf dem Sandringham-Anwesen zurzeit einschränken soll.
Neue Auflagen für Andrews Alltag
Wie inews.co.uk berichtet, gelten für den 66-Jährigen seit seiner zwischenzeitlichen Festnahme am 19. Februar strenge Auflagen. Hintergrund seien die nach wie vor laufenden polizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch.
Der einstige Handelsbeauftragte der britischen Krone darf das Sandringham-Anwesen demnach nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung und mit Begleitung verlassen. Auch Besuche von Gästen in seinem Cottage bedürfen einer vorherigen Zustimmung.
Andrew darf nicht mehr ausreiten
Besonders einschneidend für Andrew dürfte das zuvor angesprochene Verbot von Ausritten sein, die er zuvor gerne auf dem weitläufigen Gelände von Schloss Windsor unternahm.
Das Verbot sprach angeblich König Charles III selbst aus. Wie Daily Mail berichtete, war Andrew zuvor häufig auf dem Rücken eines Pferdes oder am Steuer seines Range Rovers gesichtet worden. Laut Insidern sei ein Ausritt Ende Jänner, unmittelbar nach der Veröffentlichung der belastenden Epstein-Akten, der Auslöser für das Verbot von Charles gewesen. Andrew wurde dabei lächelnd und winkend fotografiert, er tat so, als sei alles in bester Ordnung – ein Bild, das für Charles ein "nicht angemessenes Verhalten" darstellt, so die britische Tageszeitung. Der König soll wütend auf das von diversen Medien veröffentlichte Bild reagiert haben.
Die Zeitung The Sun wiederum zitierte zu dieser Causa einen Palastinsider: "Seit seiner Verhaftung (...) ist ihm das Reiten untersagt. Das gilt als schlechtes Bild. Sie finden, man sollte ihn nicht grinsend und lächelnd auf seinem Pferd sehen." Der Insider betonte außerdem: "Aber es war eines der wenigen Dinge, die ihm wirklich Spaß machten, also was um alles in der Welt soll er mit seiner Zeit anfangen?"
Charles dürften diese Befindlichkeiten aber herzlich egal sein, um das Verhältnis zwischen den beiden Brüdern steht es wohl so schlecht wie nie zuvor. So war der König zwar vergangenes Wochenende zu Besuch am Sandringham-Anwesen, Andrew wollte er dabei Berichten zufolge jedoch nicht sehen und hielt sich von ihm fern.
Versuchte Schadensbegrenzung
Die neuen Maßnahmen sollen verhindern, dass weitere mögliche Kontroversen das ohnehin angeschlagene öffentliche Bild des 66-Jährigen (und des Königspalastes) weiter beschädigen.
Die Polizei von Thames Valley hat unterdessen die Durchsuchungen von Andrews früherem Wohnsitz, der Royal Lodge, abgeschlossen. Auf die Festnahme des Royals am Tag seines Geburtstags folgte eine elf Stunden andauernde Inhaftierung. Der Vorwurf: Während seiner Amtszeit als Handelsbeauftragter soll Mountbatten-Windsor vertrauliche Informationen mit dem Sexualstraftäter und Finanzier Jeffrey Epstein geteilt haben.
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