Gery Keszler mit Verena Altenberger und Philipp Hochmair

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07/26/2022

Prominente Gäste bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele

Die Mozartstadt steht jetzt wieder ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Als erste Opernpremiere stand „Herzog Blaubarts Burg“ am Programm.

von Lisa Trompisch, Stefanie Weichselbaum

Obwohl mit dem „Jedermann“ schon vor über einer Woche die erste Vorstellung der Salzburger Festspiele über die Bühne ging, wurden diese erst am Dienstag offiziell eröffnet. Begleitet von Pfiffen und Buh-Rufen zahlreicher Demonstranten. Bundespräsident Alexander Van der Bellen fand bei der Eröffnung einmal mehr klare Worte zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine (siehe hier).

Da Lars Eidinger und Verena Altenberger am Abend nicht auf der „Jedermann“-Bühne am Salzburger Domplatz stehen mussten, konnten sie ganz entspannt die Eröffnung in der Felsenreitschule genießen. Immerhin ist es für die beiden ja das letzte Jahr in ihren jeweiligen Rollen. Einer, der immer wieder als der nächste „Jedermann“ gehandelt wird, war auch dabei.

Philipp Hochmair sprang ja 2018 für den erkrankten Tobias Moretti ein. Er meinte zu einer möglichen Nachfolge aber nur: „So etwas passiert nur einmal im Leben. Die Frage stellt sich nicht, aber wenn ja, müsste ich nicht lange proben.“

Am Dienstagabend gab’s jedenfalls auch die erste Oper der Festspiele in der Mozartstadt zu sehen: Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók. Das doch sehr blutrünstige Stück dreht sich um die Gemahlin des Herzogs, die abgesperrte Türen in ihrem neuen Zuhause findet und dann entdeckt, dass ihr Gemahl all ihre Vorgängerinnen zuerst brutal gefoltert und dann auch noch ermordet hat. Bei der Eröffnungsoper dabei: Außenminister Alexander Schallenberg mit seiner Amtskollegin aus Bosnien und Herzegowina, Bisera Turković, „Life Ball“-Gründer Gery Keszler und Ministerin Karoline Edtstadler.

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