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04/01/2021

Meghan: Dieses Familienmitglied soll nach Archies Hautfarbe gefragt haben

Lady Colin Campbell behauptet, die Tochter der Queen hätte wegen Meghans kulturellem Hintergrund Bedenken gehabt.

Meghans Behauptung gegenüber Oprah Winfrey, vor der Geburt ihres Sohnes Archie hätte es innerhalb der britischen Königsfamilie Diskussionen über dessen Hautfarbe gegeben, sorgte weltweit für Entrüstung. Die ehemalige Schauspielerin erzählte, dass es vor Archies Geburt "Bedenken und Gespräche" in der Familie darüber gegeben habe, "wie dunkel seine Haut sein könnte", ohne zu sagen, wer das gefragt habe - es wäre "zu schädlich" für die betroffene Person.

Fragte Prinzessin Anne nach Archies Hautfarbe?

"Wir sind keine rassistische Familie", stellte Prinz William kurz darauf unmissverständlich klar. Dennoch wurde im Netz spekuliert, wer denn die Person gewesen sein könnte, die sich über Archies Hautfarbe erkundigte.

Die auf Jamaika geborene britische Autorin Lady Colin Campbell will eine Antwort auf diese Frage haben. Sie behauptet, dass keine Geringere als Prinzessin Anne die von Meghan thematisierte Aussage getätigt haben soll. Die 71-Jährige habe diese Information direkt aus dem Palast bekommen. Sie wolle aber keine Namen nennen, weil sie ihre Quellen schützen wolle.

In einem Youtube-Video beteuert die Lady Diana-Kennerin, die selbst aufgrund ihrer nicht immer diplomatischen Äußerungen schon oft in der Kritik stand, dass die Tochter der Queen keine rassistischen Motive gehabt habe.

Lady Colin Campbell behauptet zudem, die Schwester von Prinz Charles habe die Beziehung des Paares zunächst für eine "Affäre" gehalten - bevor sie merkte, dass sie viel ernster war.

"Es gab keine Bedenken hinsichtlich Meghans Hautfarbe", behauptet die Royal-Expertin. Prinzessin Anne sei dennoch besorgt gewesen, daß es Probleme geben könnte, wenn Harry Meghan heiraten würde und es Kinder gäbe.

Anne habe Bedenken wegen der amerikanischen Kultur von Herzogin Meghan, ihrem mangelnden Respekt vor der Instiution und ihrem vermeintlich schwierigem Charakter gehabt, so die Autorin. Kurz: Die 70-Jährige habe Meghan für eine "unpassende" Wahl gehalten.

"Nicht wegen Meghans Hautfarbe, sondern wegen Meghans Unfähigkeit [...], die kulturellen Unterschiede einschätzen zu können", behauptet Campbell, die weiter ausführt: "Sie hatte Bedenken hinsichtlich der katastrophalen Auswirkungen, wenn jemand von diesem Typ in die Familie aufgenommen würde."

Meghan und Harry hätten Annes Bedenken in den falschen Hals bekommen. "Sobald es um den kleinsten Hinweis auf Kultur ging, entschied Harry, dass es um die Hautfarbe ging", behauptet die Autorin.

"Harry rannte mit den Einwänden zu Meghan", so Campbell. Meghan habe aus einer Mücke einen Elefanten gemacht und die Diskussion für sich genutzt, poltert die Autorin weiter, die zudem behauptet, Meghan würde jede Kritik an ihrer Person als Rassismus auslegen.

Der Palast hat sich zu den Behauptungen von Lady Colin Campbell bisher nicht geäußert. Ob wirklich Prinzessin Anne diejenige war, deren Aussage die Sussexes derart verletzte, wurde also nicht offiziell bestätigt.

Wer ist Lady Colin Campbell?

High Society Lady Colin Campbell ist für ihre scharfe Zunge und ihre nicht immer diplomatischen Aussagen bekannt. Ob sie eine wirklich zuverlässige Quelle ist, ist fraglich.

Knapp ein Jahr nach Prinzessin Dianas Tod am 31. August 1997 veröffentlichte Lady Colin Campbell das Buch "The Real Diana", in dem sie über Dianas Liebhaber, ihre Wutanfälle, Bulimie-Episoden und von einer angeblichen Abtreibung berichtete. Sie besteht darauf, dass ihre Schilderungen auf langjährigen Recherchen in den Kreisen der königlichen Familie beruhen, obwohl ihr von ihren Kritikern vorgeworfen wird, unbewiesene Gerüchte zu verbreiten.

So stellte die Autorin 2012 in ihrem Buch "The Queen Mother, The Untold Story of Elizabeth Bowes-Lyon, Who Became Queen Elizabeth the Queen Mother" unter anderem die haarsträubende Behauptung auf, Elizabeth Bowes-Lyon - besser bekannt als Queen Mum - sei nicht die Tochter von Lady Cecilia Nina Cavendish-Bentinck, sondern die Tochter einer französischen Köchin namems Marguerite Rodière gewesen. Konkrete Beweise gab es dafür keine.

Außerdem lästerte Lady Colin Campbell schon öfter völlig unverhohlen über Herzogin Meghan. So schreibt sie in ihrem Buch "Meghan and Harry: The Real Story" unter anderem über Harrys Ehefrau: "Meghans ganzes Leben ist ein Schauspiel. Da sie schon immer ein Star sein wollte, hat sie diesen Hang zur Übertreibung."

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