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10/01/2020

Prinz Philip "enttäuscht" von Meghan: Was der Gemahl der Queen Harrys Frau vorzuwerfen hat

Der Ehemann von Königin Elizabeth II. soll für Herzogin Meghans Verhalten und den "Megxit" im Allgemeinen kein Verständnis haben.

In der Biografie "Prince Philip Revealed" über den Gemahl von Queen Elizabeth II., die am 1. Oktober erschienen ist, behauptet die Autorin Ingrid Seward, dass der Philip, Duke von Edinburgh, über den Ausstieg Harrys und seiner Frau Meghans aus dem Königshaus äußerst verärgert sein soll.

Prinz Philip "enttäuscht" von Meghan und Harry

Für den "Megxit" soll Prinz Philip, der seit 1947 mit der britischen Monarchin verheiratet ist, kein Verständnis haben.

In einem TV-Interview mit Sky News, in dem Seward über ihr neues Buch sprach, behauptete die Autorin, dass Philip "sehr, sehr enttäuscht" über Meghans und Harrys Rücktritt als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie sein soll.

Nicht nur Harry soll laut dem Duke von Edinbourgh pflichtvergessen gehandelt haben. Vor allem Meghan soll Prinz Philip auf ganzer Linie enttäuscht und "in ihrer Unterstützung der Königsfamile versagt" haben.

Es scheinen persönliche Ressentiments mitzuschwingen. Als dienstältester Prinzgemahl in der Geschichte des Königreichs hat Prinz Philip selbst sein Leben und seine Karriere bei der britischen Marine der Krone geopfert.

Nach dem gestrengen Internat Gordonstoun besuchte Philip ab 1939 als Kadett das Royal Naval College in Dartmouth. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Philip für seinen Einsatz in der Schlacht bei Kap Matapan auf dem Schlachtschiff HMS Valiant für besondere Tapferkeit geehrt.

Um die damalige Thronfolgerin Elizabeth heiraten zu können, verzichtete der Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg am 28. Februar 1947 auf seinen Titel Prinz von Griechenland und Dänemark. Dafür erhielt der auf Schloss Mon Repos auf Korfu geborene Prinz die britische Staatsbürgerschaft und änderte seinen Familiennamen von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg in Mountbatten.

Aufgrund ihrer Hochzeit mit Prinz Harry hatte auch Meghan Markle ihre Tätigkeit als Schauspielerin zunächst an den Nagel gehängt. Nach dem "Megxit" verfolgt der ehemalige "Suits"-Star aber weiterhin seine Karriere in der Entertainment-Industrie. Ingrid Seward zufolge soll der Ehemann der Queen das Gefühl haben, dass man von Meghan ebenfalls hätte verlangen können, ein ähnliches Opfer zu erbringen, wie er es einst tat.

"Ich denke, er hat das Gefühl, dass er selbst seine Karriere auf See aufgegeben hat, um der Queen beizustehen und die Monarchie zu unterstützen", so Seward in der TV-Show. "Und wieso kann Meghan nicht einfach ihre Schauspielkarriere aufgeben, ihren Mann unterstützen und die Monarchie unterstützen?", fragt sich die Autorin im Namen Philips.

Meghans feministisches Engagement, Frauen dabei zu bestärken, ihre Stimme zu nützen, sich für Themen, die wichtig sind, stark zu machen und wählen zu gehen, kann der Royal offenbar nicht nachvollziehen.

"Wie er schon einmal zu Diana gesagt hat: Das ist kein Beliebtsheitswettbewerb. Wir arbeiten alle zusammen", zitierte Seward bei ihrem TV-Auftritt den Prinzen. "Er kann einfach nicht verstehen, wieso sie Harry nicht einfach unterstützen und ihm helfen konnte – statt ihre eigene Stimme zu haben."

Dass Meghan und Harry in die USA gezogen sind, um finanziell unabhängig zu werden – was ihnen nicht zuletzt dank eines lukrativen Vertrages mit dem Streamingdienst Netflix gelungen zu sein scheint – soll für den Mann der Queen "höchst irritierend" sein.

Seine Missgunst gegenüber Meghan und Harry soll Philip auch zum Ausdruck gebracht haben, als er beim sogenannten Sandringham Summit das gleichnamige Schloss demonstrativ voreilig verließ – noch bevor Meghan und Harry im Jänner dort eintrafen, um den geplanten "Megxit" zu besprechen. Damals wurde eine Krisensitzung von dem Mitgliedern der britischen Königsfamilie einberufen, um die Zukunft des Herzogpaares zu diskutieren.

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