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09/15/2020

Prinz Andrew: Wird er nun gänzlich von seinem Vater Prinz Philip verstoßen?

Wegen seiner Freundschaft zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll Prinz Andrew nicht einmal zum 100. Geburtstags seines Vaters Philip eingeladen worden sein.

Prinz Andrew, das dritte Kind und der zweite Sohn der britischen Königin Elisabeth II. und ihres Mannes Prinz Philip, hat dem britischen Königshaus den wohl bisher größten Skandal eingebracht. Jahrelang war der Royal mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet. Er flog mit Epsteins Jet nicht nur mehrmals auf dessen Privatinsel. Ein vermeintliches Opfer wirft Prinz Andrew zudem vor, zu Sex mit dem Prinzen gezwungen worden zu sein.

Prinz Andrew dementiert die Vorwürfe. Die königliche Familie zog aus dem Skandal dennoch einschneidende Konsequenzen. Prinz Andrew legte vergangenen November alle öffentliche Aufgaben nieder und versprach, die ermittelnden Behörden zu unterstützen. Seitdem lässt sich der Blaublütler auch nicht mehr bei offiziellen Auftritten der Royals blicken.

Zu den Vorwürfen gegenüber dem Prinzen hat sich der Palast bisher nicht offiziell geäußert. Es macht aber den Anschein, als würden die Royals ihr bestmöglichstes Tun, um sich von dem Skandal - und damit auch von Prinz Andrew - zu distanzieren.

Keine öffentlichen Auftritte

Bereits die Hochzeit seiner Tochter, Prinzessin Beatrice, fand diesen Sommer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Offiziell gab man die Corona-Pandemie als Grund für die private Hochzeit von Eugenies Jawort mit dem Immobilienberater Edoardo Mapelli Mozzi an. Man habe sicherstellen wollen, dass die Richtlinien der Regierung eingehalten werden. Hinter vorgehaltener Hand wurde jedoch gemunkelt, dass die Hochzeit nur deswegen nicht live übertragen wurde, um Prinz Andrew aus dem Rampenlicht rauszuhalten.
 

Der 60-Jährige führte Beatrice zwar zum Traualtar - man habe jedoch verhindern wollen, dass Andrew in der Öffentlichkeit auftritt und deswegen auf das Beisein der Presse bei der Zeremonie verzichtet, berichtete unter anderem Daily Mail. "Vielleicht sind die Probleme mit ihrem Vater der Grund dafür, dass sie es in Sachen Publicity nicht übertreiben wollten - um Kritik zu vermeiden", spekulierte Dario Mapelli Mozzi, ein Cousin des Bräutigams, im Gespräch mit dem britischen Blatt über den im Vorfeld nicht angekündigten Hochzeitstermin.

Nicht zum 100. Geburtstags seines Vaters Philip eingeladen?

Nun macht ein weiteres, böses Gerücht über Prinz Andrew die Runde. Ein Palastinsider behauptet gegenüber der britischen Sun, dass Andrew auch zu keinem der geplanten Termine eingeladen werden soll, wenn sein Vater Prinz Philip im kommenden Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. feiert am 10. Juni 2021 seinen 100. Geburtstag. Das britische Königshaus will das anstehende Jubiläum natürlich groß feiern. Geplant seien mehrer Anlässe sowie eine Fotoausstellung mit Bildern aus dem Leben von Prinz Philip. Doch auch bei der geplanten Ausstellung soll dessen Sohn Andrew angeblich möglichst nicht vorkommen.

Glaubt man dem Insider, sollen die Organisatoren der Foto-Ausstellung angewiesen worden, Andrew regelrecht "weg zu retuschieren." Ursprünglich hätte Andrew auch einleitende Worte für die Ausstellung verfassen sollen. Doch auch darauf soll inzwischen verzichtet haben.

Andrew soll "weg retuschiert" werden

"Es hat eine Warung von ganz oben gegeben, dass man Andrews Vorkommen klein halten soll. Er wird so wenig wie möglich inkludiert", plaudert die Quelle gegenüber der britischen Zeitung aus. Andrew werde aber nicht ganz "ausgelassen", heißt es. Man versuche nicht, die "Geschichte reinzuwaschen."

"Aber es wird kein Fokus auf Andrews Beziehung zum Duke von Edinburgh gelegt", behauptet der Insider über die Ausstellung und die anstehenden Feierlichkeiten. "Es könnte sich schwierig gestalten seine Rolle als Mitglied der Königsfamilie herunterzuspielen - immerhin ist er Philips Sohn."

Wie sich die geplanten Feierlichkeiten zu Prinz Philips 100. Geburtstag in Bezug auf Prinz Andrew tatsächlich gestalten werden, wird sich aber erst kommendes Jahr zeigen. Zu den Behauptungen des Indisers hat die britische Königsfamilie bisher nicht Stellung genommen.

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