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02/17/2021

Prinz Harry: Treibt diese Entscheidung den letzten Keil zwischen ihn und William?

Prinz William soll in Anbetracht des geplanten Oprah-Interviews der Sussexes in großer Sorge sein.

Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen in einem umfassenden Exklusiv-Interview mit US-Talkshow-Queen Oprah Winfrey Einblicke in ihr Leben in den USA und den Megxit geben. "Winfrey wird mit Meghan, der Herzogin von Sussex, in einem umfassenden Interview sprechen, das alles abdeckt: vom Eintritt in das Leben als Royal, Ehe, ihre Mutterschaft, philanthropische Arbeit bis hin zum Umgang mit dem Leben unter starkem öffentlichen Druck", berichtete die Zeitschrift People, nur einen Tag nachdem die Sussexes verkündet hatten, zum zweiten Mal Eltern zu werden.

Geplant sei eine Sendung, die den Titel "Oprah with Meghan and Harry" trägt. Diese werde 90 Minuten dauern und am 7. März zur Prime-Time US-amerikanischer Zeit ausgestrahlt werden. Doch nicht nur Meghan soll zu Wort kommen. "Später werden die beiden von Prinz Harry begleitet. Sie sprechen über ihren Umzug in die USA und ihre Hoffnungen und Träume für die Zukunft ihrer wachsenden Familie", heißt es weiter.

Prinz William wegen Oprah-Interview "besorgt"

Die königliche Famile soll in Anbetracht des geplanten Fernseh-Auftritts beunruhigt sein. Allen voran Prinz William sei "besorgt", behauptet ein Palast-Insider gegenüber The Post. Das TV-Spektakel würde den Thronfolger zu sehr an jenes berüchtigte Interview erinnern, welches Williams und Harrys Muttter Diana 1995 BBC-Moderator Martin Bashir gegeben hat, in dem sie offen die Affäre von Prinz Charles mit Camilla Parker Bowles ansprach, heißt es über die Bedenken des 38-Jährigen.

Die Quelle betont, dass das bald ausgestrahlte Interview mit Winfrey in William Erinnerungen an seine und Harrys 1997 verstorbene Diana geweckt haben soll, die Bashir bekanntermaßen erzählte: "Nun, wir waren zu dritt in dieser Ehe, also war es ein bisschen überfüllt" - ein Eingeständnis, welches die Königsfamilie folgenschwer erschütterte.

Vergangenen November wurde William von seinem Bruder im Stich gelassen, als er sich für eine Untersuchung des Zustandekommens des besagten BBC-Interviews seiner Mutter aussprach. Bereits 1995 wurde der Vorwurf laut, dass Bashir Lady Diana mit unlauteren Methoden zum Interview bewegt haben soll. Mit einem gefälschten Kontoauszug soll er damals versucht haben, nachzuweisen, dass Diana und ihre Angestellten von der "feindlichen Seite" bespitzelt werden – Anschuldigungen, die zum 25. Jubiläum des "Panorama"-Interviews erneut aufgerollt wurden.

Prinz William äußerte sich zu einer Nachricht der BBC, eine Untersuchung der Umstände des berüchtigten "Panorama"-Interviews einzuläuten. In einem offiziellen Statement nannte der älteste Sohn der verstorbenen Prinzessin und Prinz Charles dies unter anderem einen "Schritt in die richtige Richtung."

Eine Quelle aus dem Umfeld des Prinzen behauptete damals gegenüber der Daily Mail: "Natürlich geht es hier zum Teil darum, das Erbe seiner Mutter zu schützen, daher ist es eine sehr persönliche Angelegenheit für William."

Von seinem Bruder wurde William dabei nicht unterstützt. Prinz Harry hüllte sich in Schweigen und verweigerte einen Kommentar.

Erinnerungen an folgenschweres Diana-Interview

Eine Quelle behauptet, dass der geplante TV-Auftritt das Potenzial habe, explosiv zu werden. Eine Überraschung sei die Bestätigung des Oprah-Interviews für die Royals allerdings nicht gewesen. "Dieses Interview ist seit Monaten ein offenes Geheimnis im Palast", behauptet der Insider.

Eine königliche Quelle sagte, da das Herzogpaar von Sussex nicht mehr als Royals arbeitete, seien alle Entscheidungen in Bezug auf Medienverpflichtungen "ihre Sache". Sie seien "nicht verpflichtet" gewesen, den königlichen Haushalt über ihre Pläne zu informieren. Dennoch würde es nach dem Interview "kein Zurück mehr geben zu ihren royalen Verpflichtungen" - dessen sind sich laut Daily Mail zumindest Palast-Insider sicher.

Die Entscheidung, im US-amerikanischen Fernsehen, über sein Leben auszupacken, dürfte das ohnehin schon angespannte Verhältnis Prinz William und Prinz Harry dennoch zusätzlich belasten.

Im Oktober 2019 hatte Harry in einem Interview mit ITV News die Beziehung zu seinem älteren Bruder thematisiert. Damals versicherte der 36-Jährige, dass er William stets verbunden bleibe.

"Wir sind im Moment sicherlich auf verschiedenen Wegen, aber ich werde immer für ihn da sein, wie ich auch weiß, er wird immer für mich da sein", hatte Harry damals erzählt. Allzuviel Kontakt sollen die beiden Brüder mittlerweile aber nicht mehr haben. Dazu Prinz Harry: "Wir sehen uns nicht mehr so ​​oft wie früher, weil wir so beschäftigt sind, aber ich liebe ihn sehr."

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