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05/22/2021

Prinz Harry enthüllt: Nach diesem Streit mit Meghan ging er in Therapie

Erst ein Streit mit seiner Ehefrau habe ihn dazu bewegt, sich professionelle Hilfe zu holen, enthüllte Harry gegenüber Oprah Winfrey.

In einem emotionalen Interview in der neuen AppleTV-Dokumentation "The Me You Can't" See" von Oprah Winfrey hat Prinz Harry offen wie nie über den Tod seiner Mutter Diana und seine mentalen Probleme gesprochen, mit denen er nach dem Verlust seiner Mama zu kämpfen hatte. Um seinen Schmerz zu betäuben, habe er Alkohol und Drogen konsumiert, enthüllte Harry. Zudem litt er jahrelang unter Panikattacken. Vonseiten des britischen Königshauses sei ihm Hilfe jedoch verwehrt geblieben. Erst durch seine Ehefrau Meghan habe er begriffen, dass er sich proffessionelle Hilfe suchen muss.

Streit mit Meghan öffnete Prinz Harry die Augen

Ein Streit mit Meghan habe ihn dazu gebracht, sich wegen seiner psychischen Probleme in Therapie zu begeben, verriet der Herzog von Sussex gegenüber Talkshowlegende Winfrey. Er habe befürchtet, seine Frau zu verlieren, weswegen er sich schließlich in Therapie begeben habe.

"Ich habe Allgemeinmediziner gesehen. Ich habe Ärzte gesehen. Ich habe Therapeuten gesehen. Ich habe alternative Therapeuten gesehen. Ich habe alle möglichen Leute gesehen, aber es war die Tatsache, dass ich Meghan kennengelernt habe, und das Zusammensein mit Meghan", dass ihn zu diesem Schritt bewegt habe.

"Ich wusste, dass ich diese Frau verlieren würde, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen könnte, wenn ich die Therapie nicht machen und mich selbst reparieren würde", so Harry über seine Entscheidung, sich Hilfe zu suchen.

Seit mittlerweile vier Jahren nimmt Harry, der 2016 seine Beziehung zu Meghan Markle öffentlich gemacht hat, an Therapiesitzungen teil. Seine Verbindung zu Meghan sei ein Wendepunkt für ihn gewesen. "Gleich zu Beginn unserer Beziehung gab es viel zu lernen. Meghan war schockiert, als sie hinter die Kulissen der der Institution der britischen Königsfamilie blickte", verriet der Herzog von Sussex.

"Als sie sagte: 'Ich denke, du musst jemanden sehen', war es eine Reaktion auf einen Streit, den wir hatten", verriet der 36-Jährige. "Und in diesem Streit kehrte ich, ohne es zu wissen, zu dem 12-jährigen Harry zurück."

Harry: "Habe in einer Blase gelebt"

Nach dem Streit habe er sich in Therapie begeben. "In dem Moment, als die Therapie begann, es war wahrscheinlich in meiner zweiten Sitzung, drehte sich meine Therapeutin zu mir um und sagte: 'Das hört sich so an, als würden Sie zum 12-jährigen Harry zurückkehren'", so Harry, der im Alter von 12 Jahren seine Mutter verloren hat und viele Jahre mit dem schmerzlichen Verlust zu kämpfen hatte.

Im ersten Moment habe er sich geschämt und sich defensiv verhalten. "'Wie kannst du es wagen? Du nennst mich ein Kind'", habe er seiner Therapeutin vorgeworfen. "Und sie sagt: 'Nein, ich nenne dich kein Kind. Ich drücke Sympathie und Empathie für dich aus, für das, was dir als Kind passiert ist. Du hast es nie verarbeitet. Du durftest nie darüber reden und plötzlich kommt es auf unterschiedliche Weise als Projektion auf '"

"Das war der Beginn einer Lernreise für mich", stellte Prinz Harry gegenüber Oprah fest. "Mir wurde bewusst, dass ich in einer Blase innerhalb dieser Familie, innerhalb dieser Institution gelebt hatte und fast in einem Denkprozess oder einer Denkweise gefangen war."

Im vergangenen Jahr haben Meghan und Harry beschlossen, als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten. Seitdem leben sie zusammen mit ihrem Sohn Achie in den USA. Diesen Sommer kommt das zweite Kind der Sussexes, eine Tochter, zur Welt.

 

 

 

 

 

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