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07/13/2021

Ohne Charlène: Wie Albert nun den alleinerziehenden Papa gibt

Während sich seine Ehefrau nach wie vor in Südafrika auskuriert, kümmert sich Fürst Albert von Monaco alleine um die gemeinsamen Kinder Jacques und Gabriella.

Seit März befindet sich Fürstin Charlène in Südafrika, nach einer HNO-Infektion und mehreren Eingriffen kann sie derzeit noch nicht nach Monaco zurückkehren - wie der Palast vor Kurzem erklärte. Ihre Kinder Jacques und Gabriella bekommt Charlène seit Monaten nur via Video-Call zu Gesicht. "Meine täglichen Gespräche mit Albert und meinen Kindern helfen mir ungemein, mich bei Laune zu halten, aber ich vermisse es, mit ihnen zusammen zu sein", erklärte die ehemalige Profischwimmerin Ende Juni. Vor wenigen Tagen teilte sie auf Instagram erstmals seit längerer Zeit aktuelle Fotos von sich, auf denen sie dabei zu sehen ist, wie sie mit ihren Kindern telefoniert. Auf den neuen Bildern macht Charlène noch einen etwas angeschlagenen Eindruck. Eine baldige Rückreise nach Monaco wird sie wohl vorerst nicht antreten. In der Zwischenzeit kümmert sich ihr Ehemann Albert alleine um die gemeinsamen Kinder. 

Albert schupft Familienalltag ohne Charlène

In den vergangenen Wochen hat der Fürst von Monaco gleich mehrere Auftritte absolviert, bei denen er von den Zwillingen begleitet wurde. Offenbar versucht der 62-Jährige, seine Kinder so viel wie möglich um sich zu haben - jetzt, da sie die Abwesenheit ihrer Mama verschmerzen müssen. Im Mai durften die beiden Sechsjährigen erstmals ihren Papa zum Grand Prix von Monaco begleiten. Ein Termin, den der Fürst normalerweise mit seiner Frau absolviert. 

Am 3. Juni, dem Fronleichnamsfest, zeigte sich Albert ebenfalls alleine mit seinen Zwillingen auf dem Palastbalkon. Beschützend legte er auf veröffentlichten Fotos den Arm um seine Kinder. Kurz darauf besuchte der Monegasse zusammen mit seinen Kindern ein Rugby-Spiel im Fürstentum. Seinen 10. Hochzeitstag am 1. Juli hat Albert erstmals ohne seine Frau verbracht. Es ist naheliegend, dass er den besonderen Tag ebenfalls mit seinen Kindern verbrachte. Am 9. Juli trat Albert einmal mehr ohne seine Frau auf: Beim IAAF Diamond League Meeting im Louis II Stadion in Monaco blieben die Zwillinge stets in seiner Nähe. 

Auch den Familienalltag muss Fürst Albert derzeit ohne seine Ehefrau managen. Zu seiner derzeitigen Situation und Charlènes Gesundheitszustand hat er bisher noch nicht persönlich geäußert. Seine Frau empfindet es jedoch als enorme Belastung, nicht bei ihrer Familie sein zu können. "Es ist eine herausfordernde Zeit für mich. Ich vermisse meinen Ehemann und meine Kinder sehr", verriet die ehemalige Profischwimmerin auf Nachfrage der südafrikanischen Website Channel 24. "Für mich war es sehr schwer, als mir meine Ärzte mitgeteilt haben, dass ich für meinen zehnten Hochzeitstag nicht nach Hause reisen kann."

Charlène: Erziehung von Zwillingen kann "anstrengend" sein

Immerhin sind die Kinder bei Albert in besten Händen. Dieser scheint sich in dieser schwierigen Zeit rührend um seinen Nachwuchs zu kümmern. Vor wenigen Monaten hatte der Fürst gegenüber People Royals über die Zwillinge verraten, dass diese völlig unterschiedliche Charaktere sind. "Im weitesten Sinne ist Jacques etwas schüchterner und ruhiger", hatte Albert seine Erfahrungen als Papa kommentiert. "Er kann sich auch einige sehr lustige Dinge einfallen lassen", erzählte der stolze Papa damals über seinen Sohn. "Er ist ein großartiger Beobachter und liebt es, die Situation näher zu betrachten. Und dann legt er los."  Gabriella sei dagegen aufgeweckter und kontaktfreudiger. "Gabriella hat ein flottes Mundwerk", erzählte der Fürst von Monaco. Außerdem hätte seine Tochter mit ihrer offenen Art nichts dagegen, "vor Menschen zu stehen".

Die Zeit alleine mit seinen Zwillingen dürfte Albert aber auch vor so manche Herausforderung stellen. Zwillinge zu erziehen, sei oft "anstrengend", hatte zumindest Charlène vor zwei Jahren eingeräumt. Trotz ihrer royalen Pflichten werden Jacques und Gabriella von ihren Eltern möglichst bodenständig erzogen. "Es geht im Grunde nur darum, ihnen möglichst einfach zu erklären, worum es [bei der royalen Pflicht] geht. Wir machen daraus keinen Drill, in dem wir ihnen Schritt für Schritt erklären, was von ihnen erwartet wird", verriet Albert gegenüber People Royals.

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