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Stars
10/05/2020

"Nicht angenehm": Was "Big Performance"-Siegerin "Adele" nach ihrem Sieg zu sagen hat

Hinter der Maske der britischen Sängerin Adele verbarg sich Patricia Kelly. Mit ihrem Sieg habe sie nicht gerechnet.

Stars, die hinter einer Maske singen und von einem prominenten Rateteam enttarnt werden müssen: Aktuell ein bewährtes TV-Konzept. Im Unterschied zur erfolgreichen ProSieben-Show "The Masked Singer" lieferte Konkurrent RTL mit "Big Performance - Wer ist der Star im Star?" Promis in den Rollen großer Musiker. Als große Siegerin ging im Finale am Samstagabend "Adele" hervor. Unter der Maske befand sich Sängerin Patricia Kelly.

Im RTL-Interview erzählt Kelly, wie sie die Show erlebt hat, wie sie sich vorbereitet hat und wie schwer es ihr gefallen ist, das Geheimnis zu wahren. Von einem Sieg sei sie demnach nie ausgegangen. "Das letzte womit ich gerechnet habe, war diese Show zu gewinnen. Ich hatte tatsächlich Angst, die erste Show nicht zu überstehen. Ich habe die Stunden gezählt und wusste, ich muss die Maske zehn Stunden tragen. Als der erste Auftritt vorbei war, hatte ich fast nicht geglaubt, dass ich es geschafft habe. Auch, dass ich die meisten Stimmen vom Publikum bekommen hatte. Es war einfach surreal", so Kelly.

"Bizarr, abgefahren und gar nicht so angenehm"

Sie habe fest daran geglaubt, dass Tom Jones - alias Uwe Ochsenknecht - gewinnen würde. "Umso mehr freue ich mich jetzt. Es ist etwas, worauf ich stolz bin, weil es für mich so unerwartet war." Das Gefühl, eine andere Persönlichkeit anzunehmen, sei "ziemlich bizarr, abgefahren und gar nicht so angenehm" gewesen. "Ich liebe Adele, aber ich möchte nicht so gern meine Persönlichkeit ändern. Ich hätte nicht gedacht, dass das für mich anfangs so schwierig sein könnte. Als ich die Maske zum ersten Mal sah, war es auf der einen Seite 'Wow', aber auch komisch. Man hört seine eigene Stimme und sieht dann jemand anderen im Spiegel. Wie in einem Science-Fiction Film irgendwie."

Anfangs habe sie es deshalb vermieden in den Spiegel zu schauen. Schwierig sei zudem gewesen, sich mit niemandem austauschen zu können. "Tatsächlich wusste es nur mein Mann und mein Management, nachdem sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben hatte. Aber meiner Familie und Freunden konnte ich davon nichts erzählen. Das war sehr einsam, denn man kann die Freuden und Schwierigkeiten nicht mit den Menschen teilen, die man liebt. Das war das erste Mal, dass ich gesehen habe, wie schwierig es ist, wenn man Gefühle nicht teilen darf und wichtig es im Leben eigentlich ist, sich mit Freunden austauschen zu können."

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