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08/19/2020

"Nanny" Fran Drescher thematisiert eigene Vergewaltigung

"Es hat mindestens ein Jahr gedauert, bis ich mich überhaupt wieder wie ich selbst gefühlt habe", so die Schauspielerin über jenen traumatischen Vorfall, den sie im Jahr 1985 erleben musste.

Schauspielerin Fran Drescher, die seit den 90er-Jahren vielen als "Die Nanny" bekannt ist, musste in ihrem bisherigen Leben einige Tiefschläge verarbeiten. Sehr offen spricht Drescher beispielsweise über ihre frühere Krebserkrankung, nachdem ihr vor 20 Jahren aus der Gebärmutter ein bösartiger Tumor entfernt werden musste. Im Interview mit Fox News thematisiert die 62-Jährige nun erneut jene traumatisierende Tortur, die sie im Jahr 1985 durchleben musste.

 

Damals waren Einbrecher in ihr Haus eingedrungen, die ihr die Augen verbanden, sie und ihren damaligen Ehemann Peter Marc Jacobson fesselten, um Drescher und eine gemeinsame Freundin zu vergewaltigen.

"Es ist wirklich schwer. Ich fühlte mich in eine Million Stücke zerschmettert", so Drescher über den Vorfall. "Es hat mindestens ein Jahr gedauert, bis ich mich überhaupt wieder wie ich selbst gefühlt habe."

In der Doku "Fran Drescher: In My Own Words" erzählte Drescher, die erschütternde Erfahrung habe sie unfähig gemacht, sich auf Ihren Alltag zu konzentrieren, während die Täter auf freiem Fuß blieben.

"Du stehst am Abgrund und du bist überhaupt nicht du selbst. Immer wieder überlegst du: 'Was wäre gewesen, wenn ich dieses oder jenes gemacht hätte? Oder wenn ich an diesem Abend nie nach Hause gegangen wäre und vielleicht mit anderen Leuten zum Abendessen gegangen wäre?'", so Drescher, die weiter angab, dass ihr eine Therapie geholfen habe, "Werkzeuge bereitzustellen, um nicht im Moment des Grauens vereweilen zu müssen und Körper und Geist durch den Prozess zu geleiten".

"Wenn man eine schreckliche Erfahrung macht, bleibt man oft in diesem Moment stecken und spielt die Szenen im Kopf immer wieder durch. Aber man muss lernen, wie man seinen Geist darüber hinaus in die Gegenwart führen kann", so Drescher.

Die Täter konnten glücklicherweise gefasst werden. "Ein Glück, dass viele Oper von Gewaltverbrechen nicht haben", führt die Schauspielerin aus, die angibt, "vor der Verhaftung des Mannes immer wieder Angst davor hatte, ihm auf der Straße zu begegnen".

"Immer wenn ich um die Ecke bog, dachte ich: 'Ist er das? Oder das?' Man ist traumatisiert", so Drescher. Damals sei sie mit ihren Gefühlen zudem anders umgegangen, als sie es heute tun würde. Ihre Methode der Genesung habe daraus bestanden, "sich hochzuziehen, abzuwischen und weiterzumachen" und nicht in irgendetwas zu verweilen, einschließlich ihrer Schmerzen".

Jahre später - Drescher befand sich gerade inmitten der Dreharbeiten für die "Nanny" - musste sie die Tortur jedoch in der Öffentlichkeit nochmal durchleben, als die Boulevard-Presse von ihrer Vergangenheit erfuhr und darüber berichtete, als sei der Vorfall "gerade erst passiert".

"Die Leute riefen meine Eltern an und versuchten sogar, mit dem Vergewaltiger im Gefängnis in Kontakt zu treten. Das Ganze löste bei mir eine posttraumatische Stressreaktion aus, und glücklicherweise befand ich mich zu diesem Zeitpunkt in Behandlung einer sehr geschulten Therapeutin." Diese habe ihr schlussendlich dabei geholfen, "alljene Gefühle zu durchleben, die sie zehn Jahre zuvor nicht zulassen konnte".

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