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09/24/2020

Nach TV-Auftritt: Moderator fordert Konsequenzen für Meghan und Harry

Der britische Moderator Piers Morgan ist der Meinung, Meghan und Harry hätten im Rahmen ihres TV-Auftrittes im US-amerikanischen Fernsehen gegen die royale Etikette verstoßen.

Meghan und Harry haben in der ABC-Sendung "Time 100" ihren ersten TV-Auftritt im US-amerikanischen Fernsehen absolviert. Dabei riefen die Sussexes das Publikum dazu auf, an der anstehenden Präsidentschaftswahl im November teilzunehmen.

Kritik an Meghans und Harrys Fernsehauftritt

Nun meldet sich einer der wohl schärfsten Kritiker der Sussexes zu Wort: Der britische Moderator Piers Morgan, der in der Vergangenheit schon oft gegen Meghan und Harry gehetzt hat, wirft dem Ehepaar vor, mit seinem TV-Auftritt einmal mehr gegen das royale Protokoll verstoßen zu haben.

Seit Meghan und Harry ihre royalen Pflichten niedergelegt haben, gelten die beiden eigentlich nicht mehr als aktive Mitglieder der Königsfamilie. Ihre royalen Titel haben sie aber behalten. Politisch Stellung zu beziehen, stünde ihnen deswegen auch nach ihrem Umzug in die USA nicht zu, findet Morgan, der in einem Artikel für die Daily Mail den Fernsehauftritt des Herzogpaares von Sussex analysiert.

Aus den wenigen Worten, die Meghan und Harry über die kommende US-Wahl verloren haben, hört er Seitenhiebe gegen Donald Trump heraus.

Der Herzog von Sussex forderte Wähler und Wählerinnen dazu auf, gegen "Hassrede, Misinformation und Negativität" vorzugehen. Meghan indes nannte die anstehenden Wahlen die "wichtigsten Wahlen unseres Lebens".

Damit würden sich Meghan und Harry indirekt für den Demokraten Joe Biden aussprechen, schreibt der "Good Morning Britain"-Moderator.

Mitglieder der königlichen Familie gehen traditionell nicht wählen. Diesen Umstand thematisierte auch Harry im Rahmen seines TV-Auftritts.

"Viele von euch wissen vielleicht nicht, dass ich auch in Großbritannien nicht die Möglichkeit hatte zu wählen", so Harry. Jene, die wählen dürfen, sollten jedoch von ihrem Grundrecht Gebrauch machen. "Es ist an der Zeit, nicht nur nachzudenken, sondern zu handeln", so Harry.

Da er nicht US-Staatsbürger sei, könne er in den USA nicht wählen. Dafür machte Meghan einmal mehr klar, dass sie im November ihre Stimme abgeben werde.

Ein Gesetz, dass ein Wahlverbot für die Royals offiziell macht, gibt es zwar nicht. Königin Elizabeth II. verhält sich politisch jedoch neutral - was auch von den übrigen Mitgliedern der Königsfamilie erwartet wird.

Und gegen diese unausgesprochene Etikette hätten Meghan und Harry verstoßen.

"Royals mischen sich nicht in die Politik ein", schreibt Morgan. "Zumindest nicht öffentlich."

Der TV-Auftritt der Sussexes würde der "Integrität der britischen Königsfamilie schaden", so der Brite weiter.

"Queen bleibt keine andere Wahl, als ihnen Titel zu entziehen"

Natürlich hätte auch Queen Elizabeth II. eine eigene Meinung zu politischen Themen, ihre Neutralität hätte sie im Laufe ihrer 65 Jahre auf dem Thron jedoch immer beschützt. "Sie verleiht ihren Ansichten niemals öffentlich Ausdruck", schreibt Piers Morgan über die Monarchin.

Meghan und Harry würden sich mit Absicht dem royalen Protokoll widersetzen, stichelt der Fernsehmoderator. Dennoch hätten sie ihre Adelstitel und andere Güter behalten. Das würde jedoch verlangen, dass sie sich auch weiterhin nicht in politische Belange einmischen.

"Vor allem Harry, als britischer Staatsbürger und sechster in der britischen Thronfolge", stünden Auftritte wie diese nicht zu.

Er habe schon oft gesagt, man sollte den Sussexes ihren royalen Titel entziehen. Nun geht Morgan in seinem Artikel sogar so weit, zu behaupten: "Meghan und Harry lassen der Queen keine andere Wahl. Sie muss ihnen ihre Titel wegnehmen, bevor sie noch mehr Schaden anrichten können. Das verlangt die Integrität und Neutalität der Monarchie."

Das britische Königshaus selbst hat sich bisher weder zum TV-Auftritt der Sussexes noch zu Piers Morgans brisanter Forderung geäußert.

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Meghan vorgeworfen wird, sich politisch nicht neutral zu verhalten. Nach ihren Online-Auftritten in den vergangenen Wochen, in denen sie immer wieder dazu aufrief, wählen zu gehen, wurde auch auf Twitter die Forderung laut, dass sie ihren Titel abgeben solle.

Auch Harry hatte in der Vergangenheit einmal gegen Präsident Donald Trump gewettert.

Im März war der Prinz zwei russischen Komikern auf den Leim gegangen, die einen Anruf von Greta Thunberg und deren Vater Svante an Harry fingierten: Laut Alexei Stolyarov und Vladimir Kuznetsov soll Harry, der davon überzeugt gewesen sein soll, mit Thunberg und ihrem Vater zu telefonieren, angemerkt haben, dass ein paar "sehr kranke" Menschen" die Welt regieren würden.

Über Trump habe Harry gesagt: "Die bloße Tatsache, dass Donald Trump den Steinkohlebergbau in Amerika vorantreibt, zeigt alles. Er hat Blut an den Händen. Trump wird dich treffen wollen, damit ER als Sieger aus dem Treffen hervorgeht. Aber du wirst ihn übertrumpfen."

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