© Mark Large - Pool/Getty Images

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09/05/2020

Moderator Piers Morgan: Bisher böseste Abrechnung mit Meghan und Harry?

Meghan Markle-Gegner Piers Morgan rechnet in einem Artikel mal wieder über mit dem Herzogpaar von Sussex ab.

Erst vor wenigen Tagen haben Prinz Harry und seine Frau Meghan einmal mehr für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Die Ex-Royals haben einen Vertrag mit dem Streamingdienst Netflix abgeschlossen. Schon bald wollen die beiden "Programme, die Hoffnung machen" auf Netflix anbieten. Sie wollen dabei an Fiction-Serien, Dokuserien, Dokumentationen, Features und Kinderprogrammen mitarbeiten.

Modertor Piers Morgan schießt gegen Meghan und Harry

Einer, der die beruflichen Ambitionen von Meghan und Harry aber so gar nicht ernst nehmen kann, ist Piers Morgan, der Moderator der britischen Sendung "Good Morning Britain." Der lästert in einem Artikel für die Daily Mail nun (einmal mehr) über das Herzogpaar von Sussex ab. 

So wirft der 55-Jährige Meghan und Harry unter anderem vor, über keine relevante Berufserfahrung zu verfügen: Meghan habe in der Vergangenheit Nummernschilder in der Show "Deal or No Deal" hochgehalten und bei "Suits" mitgespielt. Harry hingegen habe lediglich dann Schauspieltalent gezeigt, als er während des Lockdowns in diversen Video-Interviews als Meghans "Geisel" aufgetreten war.

Neftlix habe das Paar aber ohnehin nicht aufgrund seiner Erfahrung angestellt. Man habe sie nur wegen ihrer Titel und der medialen Aufmerksamkeit, die sie seit ihrer Hochzeit erregen, unter Vertrag genommen, ist sich Piers Morgan sicher.

"Meghan und Harry haben Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer Authentizität, ihrem Optimismus und ihren Führungsqualitäten inspiriert. Wir sind unglaublich froh, dass die beiden Netflix als ihr neues kreatives Zuhause gewählt haben", hatte der Chief Content Officer des Medienunternehmens Netflix Ted Sarandos in einer offiziellen Ankündigung über Meghan und Harry geschwärmt. 

Für die überschwänglichen Komplimente bekommt auch er sein Fett ab. 

Sarandos sei einer "der klügsten Typen", die er in der Medienwelt kennengelernt hatte, schreibt Morgan. Dem "verläumderischen Gefasel” über Meghan und Harry könne er aber nichts abgewinnen, schreibt der Moderator über den Netflix-Chef. Er fragt sich, wie man von der “Authentizität, dem Optimismus und den Führungsqualitäten” von zwei Personen "inspiriert" sein könne, die in den vergangenen zwei Jahren hauptsächlich "gejammert, gekündigt, von reichen Menschen gelebt und soziale Gleichheit von der Position des höchsten Elitismus herab gepredigt haben."

Damit spielte der Moderator unter anderem darauf an, dass Meghan und Harry ihren Rücktritt aus der königlichen Familie verkündet haben und in die USA gezogen sind. Er empfinde Sarandos’ Statement als "lächerlich absurd".

Auch die offizielle Ankündigung, die Meghan und Harry selbst bezüglich ihres Netflix-Deals gemacht haben, wurde von Piers Morgan verrissen. 

"Unsere Leben, haben es uns - unabhängig voneinander und als Paar - ermöglicht, die Kraft der menschlichen Seele zu verstehen: Die Courage, Resilienz und den Wunsch nach Verbindung", hatte das Herzogpaar von Sussex erklärt.

Piers Morgan wird aber nicht müde zu betonen, dass die beiden "feige von ihren roylen Verpflichtungen" weggelaufen wären. 

Als Eltern wäre es ihnen ein Anliegen, ein inspirierendes Familienprogramm zu schaffen, so Meghan und Harry weiter.

"Ich habe an diesem Punkt laut gelacht", giftet Morgan - seiner Meinung nach hätten Meghan und Harry kein Recht zu erklären, was eine gute Familie ausmache, da beide ihre eigenen Familien im Stich gelassen hätten. 

Dessen nicht genug. Der grantige Moderator macht auch gleich Vorschläge für mögliche Titel künftiger Netflix-Produktionen der Sussexes, die von Sarkasmus nur so strotzen. Darunter: "In 80 Privatjets um die Welt", “Keeping up with the Sussexes” - in Anlehnung auf Kim Kardashians Reality-Show oder “Die Brüder Grimm”, womit Piers Morgan an den vermeintlichen Zwist zwischen Harry und Prinz William anspielt.

Gekränktes Ego?

Es ist nicht das erste Mal, dass Piers Morgan öffentlich über das Ehepaar - insbesondere über Meghan - hergezogen ist.

Fragt sich, ob sich der Moderator bei seinen Ausführungen nicht in seinen eigenen Ressentiments gegen Meghan verrennt. Dass Morgan kein Fan von Herzogin Meghan ist, hat anscheinend persönliche Gründe.

"Ich hatte ein freundschaftliches Verhältnis mit Meghan, aber dann hat sie mich geghostet", erzählte die britische TV-Persönlichkeit einmal beleidigt in einem Interview. Weil Meghan dann Prinz Harry getroffen habe, habe sie ihn, Piers Morgan, nicht mehr gebraucht. Auch auf Twitter beschrieb Morgan seine Begegnung mit der damals noch nicht ganz so bekannten Serien-Darstellerin - und wie sie ihn von einen Tag auf den anderen abserviert haben soll.

Seitdem lässt sich der Moderator keine Chance entgehen, gegen Meghan auszuteilen. So hatte er die Herzogin von Sussex unter anderem einmal als "hochnäsigen Emporkömmling" bezeichnet.

Meghan sei "falsch" und benutze Menschen, um das zu bekommen, was sie will. "Ich hoffe Harry weiß, was er tut", appellierte Morgan an den Prinzen. Wenn das nicht nach gekränktem Ego klingt?

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