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09/01/2020

Gar nicht königlich: Dianas unangebrachte Angewohnheit, wenn sie Freunde besuchte

Zu Besuch bei Freunden hatte Prinzessin Diana eine Angewohnheit, die Palastinsidern zufolge nicht standesgemäß war.

Am 31. August jährte sich Dianas Todestag zum 23. Mal. Das Schicksal der "Königin der Herzen" bewegt nach wie vor Menschen auf der ganzen Welt. Derweil gibt es nach vie vor Aspekte in Lady Dis Leben, die für viele im Verborgenen geblieben sind. So zum Beispiel die Tatsache, dass die Ehefrau von Prinz Charles einen ausgesprochenen Putzfimmel hatte.

Als Kind packte Diana in der Küche mit an

Bereits in ihrer Kindheit soll die Mutter von Prinz William und Harry eine Angewohnheit entwickelt haben, die sie zeitlebens nie ablegen sollte: Lady Diana liebte es, sauber zu machen. Schon auf dem Anwesen von Althorp Park, wo Lady Diana, gebürtig Diana Frances Spencer, aufwuchs, soll sie sich laut einem Palastinsider gerne zu den Angestellten in der Küche dazugesellt haben. Hier plauderte sie mit dem Küchenpersonal und krempelte nicht selten selbst die Ärmel hoch, um ihre Lieblingsspeisen zuzubereiten oder den Angestellten beim Abwaschen zu helfen.

Selbst bei Freunden spülte Diana Geschirr

Der Putzfimmel der Prinzessin ging sogar soweit, dass sie selbst zu Besuch bei Freunden nach dem gemeinsamen Essen oder nach Dinner-Partys freiwillig den Abwasch übernahm. "Diana liebte die Routine des Ordnungmachens nach dem Lunch oder Dinner", zitiert das Portal bestlifeonline.com einen Palastinsider. "Wenn sie jemanden besuchte, bot sie immer an [den Abwasch zu machen]. Ich sagte ihr, dass sie sich nicht darum kümmern sollte, aber sie endete immer in der Küche mit den Händen in das Spülbecken und hörte nicht auf, bis alles weggeräumt war."

Was Wenige über Lady Di wissen: Nach der Schule, bevor Diana in die britische Königsfamilie einheiratete, jobbte sie unter anderem als Haushälterin, Nanny und Kindergartenassistentin, wo sie Kindern das Malen und Tanzen beibrachte.

Doch auch in ihrer ehemaligen WG packte Diana tatkräftig mit an. Dabei soll sie es mit dem Putzeifer nicht selten übertrieben haben. Als Lady Diana von dem Familiensitz der Spencers in den 1970er-Jahren nach London zog, teilte sie sich eine Wohnung in Chelsea mit ihrer Schwester Sarah und ihrer Freundin Lucinda Craig Harvey. Letztere soll sich nicht selten unwohl gefühlt haben, wenn Diana hinter ihr und ihrer Schwester hinterherräumte.

In seiner Biografie "Diana: Her True Story" erzählt Autor Andrew Morton, dass 1981, als Lucinda Craig Harvey ihrer Freundin Glückwünsche zur Verlobung mit Charles schickte, die Prinzessin dieser wehmütig zurückgeschrieben habe: "Vorbei sind die Tage von Erdnussbutter und Staubtüchern - oh Liebes, werde ich diese jemals wiedersehen?"

Putzen gab Diana das Gefühl, "normal" zu sein

Morton merkte zudem an, dass die Arbeit im Haushalt Diana eine "Befriedigung" gab. Auch nach ihrer Hochzeit mit Prinz Charles am 29. Juli 1981 soll sich die "Königin der Herzen" nach einem normalen Leben gesehnt haben. "Sie hat immer gesagt: 'Ich will normal sein'", erzählte einmal ein ehemaliger Bodyguard über Diana gegenüber CBS News. "Die Tragödie ist, dass es Mitgliedern der Königsfamilie fast unmöglich ist, normal zu sein."

Als Ehefrau des künftigen Königs von Großbritanniens war es natürlich nicht angebracht, selbst den Haushalt zu schmeißen. Doch an Wochenenden, wenn Diana sich am Land eine Auszeit vom Palastleben gönnte und auch nach ihrer Trennung von Charles, soll sie es geliebt haben, ihrer alten Gewohnheit nachzugehen und, "Teile des Abends damit zu verbringen, die Küche zu putzen, zu lachen und zu tratschen. Sie erzählte mir, dass das ihr das Gefühl gab, normal zu sein" - so der Autor der Biografie über Diana.

Auch als die Prinzessin nach ihrer Trennung von Charles eine Beziehung mit dem Chirurgen Dr. Hasnath Khan einging, machte sie nicht selten in dessen Londoner Wohnung sauber. "Sie verbrachte oft den Tag damit, sein Einzimmer-Apartment aufzuräumen, Staub zu saugen, seine Hemden zu waschen oder das Geschirr zu spülen", schreibt Autorin Tina Brown über die 1997 verstorbene Prinzessin in ihrem Buch "The Diana Chronicals". "Für kurze Minuten, wenn sie in der Küche herumwerkelte, war sie einfach nur Diana - nicht die Prinzessin oder Ikone, sondern einfach nur eine Frau. Und sie war glücklich."

 

 

 

 

 

 

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