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08/19/2020

Meghan prangert an: Auf dieses Grundrecht musste Harry immer verzichten

Mit der Niederlegung der royalen Pflichten wird Meghan nun wieder ein Privileg zuteil, auf das sie nach ihrer Hochzeit mit Harry verzichten musste.

"Ich weiß, wie es ist, eine Stimme zu haben - aber auch, wie es ist, wenn man das Gefühl hat, man hätte keine" - mit diesen Worten richtete sich Meghan, die Herzogin von Sussex, im Gespräch mit Marie Claire an die Leser. Diese rief die in Los Angeles geborene Ex-Schauspielerin im Interview dazu auf, an der kommenden Präsidentschaftswahl in den USA teilzunehmen. "Ich weiß auch, wie viele Männer und Frauen ihre Leben aufs Spiel gesetzt haben, damit wir gehört werden können", sagte die 39-Jährige unter anderem.

"Harry hat nie wählen dürfen"

Die Möglichkeit wählen zu gehen, sei ein Grundrecht, von dem jeder Gebrauch machen sollte. Auch sie werde an der kommenden Wahl teilnehmen, enthüllte Meghan bei dieser Gelegenheit. Auch bei ihrem Auftritt bei dem "Virtual Summit 2020" betonte die Herzogin, wie froh sie sei, dass sie nach dem Rücktritt von ihrer royalen Rolle nun wieder wählen gehen könne.
 

Sie glaube, dass manche vergessen würden, wie "schwer es war, sich das Recht, zu wählen zu erkämpfen", so Meghan. Dessen müsse man sich "wirklich bewusst sein. Man dürfe es nicht als etwas Selbstverständliches sehen". "Seht euch meinen Ehemann an, zum Beispiel. Er hat nie wählen dürfen", sagte Meghan.

Ist es den Royals verboten, zu wählen?

Jedoch: In Großbritannien gibt es kein geschriebenes Gesetz, das der Queen und den anderen Mitgliedern des Königshauses das Wahlrecht abspricht. Trotzdem gehen Königin Elizabeth II. und ihre Familie nie wählen und kandidieren auch nicht. Denn Aufgabe der Monarchie ist es, im Vereinigten Königreich Kontinuität zu stiften und die Gesellschaft zu einen - das verträgt sich nicht mit Parteinahme. In ihrer Rolle als Staatsoberhaupt muss die Monarchin außerdem politisch neutral bleiben.

"Obwohl es von Gesetzeswegen nicht verboten ist, wird es als verfassungswidrig angesehen, wenn ein Mitglied der königlichen Familie an einer Wahl teilnimmt", erklärt die britische Regierung. Vor allem die Königin habe die Pflicht, unparteiisch zu sein. "Als Oberhaupt des Staates muss die Queen streng neutral sein in Bezug auf politische Belange. Sie kann nicht wählen oder an einer Wahl teilnehmen", wird weiter erklärt. Britische Medien gehen davon aus, dass die Queen seit ihrer Krönung im Jahr 1953 nicht mehr wählen war.

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