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05/13/2021

Kehrtwende nach Negativ-Schlagzeilen: Gelingt William und Kate der Imagewechsel?

In den sozialen Medien sind William und Kate seit Kurzem um einen zugänglicheren Auftritt bemüht.

Nach den Negativ-Schlagzeilen um Meghans und Harrys Oprah-Interview, in dem die Sussexes dem britischen Königshaus unter anderem rassistische Untertöne und mangelnde Unterstützung vorwarfen, scheinen William und Kate um ein nahbares Image bemüht.

Meghan erhob Vorwürfe gegen Kate

William sei "gefangen" in den Strukturen der "Firma", hatte sein Bruder Harry gegenüber Oprah behauptet. Und auch Kate bekam ihr Fett weg. Meghan warf ihrer Schwägerin vor, sie vor ihrer Hochzeit mit Harry zum Weinen gebracht zu haben. Darauf, dass seine Ehefrau zur Zielscheibe der Vorwürfe geworden ist, soll Prinz William hinter den Palastmauern mit großer Sorge reagiert haben.

Bei ihren ersten Auftritten nach dem brisanten Interview hatte sich Herzogin Catherine noch mit eiserner Miene präsentiert. Adels-Experten behaupteten, dass Kate Meghans Aussagen durchaus zu schaffen machten, ihre Position als Ehefrau von Thronfolger William es ihr aber unmöglich gemacht habe, auf die Vorwürfe zu reagieren.

Zu konservativ? Cambridges modernisieren verstaubtes Image

Mittlerweile ist Kate dazu übergegangen, die bösen Schlagzeilen einfach wegzulächeln. Bei ihren jüngsten Auftritten präsentierte sich die Herzogin von Cambridge fröhlicher denn je. Kate gibt sich aktuell volksnah und unbeschwert. Anstatt schmutzige Wäsche zu waschen, erfüllt sie die Erwartungen, die man an sie als zukünftige Königsgemahlin hat.

William und Kate gelten - im Vergleich zu Meghan und Harry - eigentlich als konservativ. Sie halten sich an das strenge royale Protokoll. Fettnäpfchen können sich die Cambridges keine erlauben. "William und Kate werden bald schon König und Königin sein. Und man kann jetzt schon beobachten, wie sie immer traditioneller werden", erläuterte Historikerin Dr. Anna Whitelock von der University of London 2019 in der ZDFzeit-Doku "Camilla, Kate und Meghan".

Vor allem Kate würde sich größte Mühe geben, ihrer Positon zu entsprechen: "Kate füllt ihre Rolle als royale Ehefrau und Mutter der Thronerben völlig aus und ist sehr vorsichtig, für welche Zwecke sie sich einsetzt."

Dennoch macht es den Eindruck, als würden William und Kate nach den Negativ-Schlagzeilen in den vergangenen Wochen nun um ein moderneres Image bemüht sein. Auf Instagram geben sie immer öfter private Einblicke in ihr Familienleben.

Neuer, persönlicherer Instagram-Account

Ihren Social-Media-Auftritt haben die Cambridges gänzlich überarbeitet. Ihren Benutzernamen haben sie von "Kensington Royal" auf "Herzog und Herzogin von Cambridge" geändert. Das sei "informeller", so die Daily Mail. Auch ihr Profilbild haben William und Kate getauscht. 

Sie entschieden sich für einen privaten Schnappschuss, der letztes Jahr bei einem Besuch in Irland aufgenommen wurde.

William und Kate gründen eigenen Youtube-Kanal

Während sie sich auf Instagram nun als glückliches Ehepaar präsentieren, wagen die Cambridges einen weiteren, progressiven Schritt: Wie vergangene Woche bekannt wurde, haben William und Kate ihren eigenen Youtube-Kanal gestartet, um ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken zu stärken.

"Wir sind nun auf Youtube", kündigte das Paar bei Twitter an. In einem 25 Sekunden langen, rasant geschnittenen Clip, der als Anreiz dienen soll, sind die beiden Mitglieder der Royal Family bei offiziellen Terminen sowie Treffen mit Prominenten zu sehen.

Auf dem Kanal sollen künftig exklusive Videos des künftigen Königs und seiner Frau zu sehen sein. Keine Stunde nach der Bekanntgabe hatte der Kanal bereits mehr rund 24.000 Abonnenten, inzwischen sind es fast 50.000.

Auch hier geben sich die Cambridges von ihrer verspielten Seite. In dem ersten Clip zeigt William in die Kamera und sagt zu Kate: "Sei vorsichtig, was du sagst, diese Leute filmen alles", woraufhin die Herzogin lachend "Ich weiß" antwortet.

Ob die neue Social-Media-Strategie von William und Kate reicht, die angekratzte Reputation des britischen Königshauses aufzupolieren, bleibt dahingestellt. Eines gelingt den Cambridges aber auf jeden Fall, nämlich ihr verstaubtes Image etwas aufzufrischen.

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