John Travolta: Indiz für Bruch mit Scientology?

John Travolta: Indiz für Bruch mit Scientology?
John Travolta hat sein Anwesen in Clearwater verkauft, das nur wenige Kilometer vom Scientology-Hauptquartier entfernt gelegen ist.

Wendet sich John Travolta von Scientology ab? Neben Tom Cruise gehört der Schauspieler eigentlich seit Jahren zu den prominentesten Gesichtern der Sekte. Nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau Kelly Preston im vergangenen Jahr berichteten Klatschmagazine, dass sich Travolta von der Hollywoodsekte distanziert haben könnte. Nun scheint ein weiteres Indiz auf einen möglichen Bruch mit Scientology hinzuweisen.

Travolta verkauft Haus in Clearwater

Anlass für Spekulationen soll der Umstand geben, dass John Travolta sein Haus in Florida verkauft hat. Für vier Millionen Dollar hat das Anwesen des Hollywoodstars Berichten zufolge den Besitzer gewechselt. Das Haus, das Travolta erst 2017 erworben hatte, liegt nur wenige Kilometer vom Scientology-Hauptquartier in derselben Stadt, Clearwater, entfernt. Dass er nicht mehr in der Nähe des Sekten-Hauptsitzes residieren will, werfe Fragen darüber auf, ob sich John Travolta von Scientology distanziert haben könnte, so Boulevardmedien.

Im vergangenen Jahr waren immer wieder Berichte laut geworden, dass sich der Mime von Scientology entfernt habe. So hatte Scientology-Aussteiger Jeffrey Augustine gemeint, in den auf Facebook veröffentlichten Abschiedsworten des "Grease"-Stars an seine Ehefrau Hinweise für einen bevorstehenden Bruch mit der Sekte erkannt zu haben.

Da sich Scientology offen gegen Formen der westlichen Medizin, wie Krebstherapien in Form von Chemo- oder Strahlentherapien, ausspricht, Travolta sich aber offiziell bei den Ärzten und Krankenschwestern bedankte, die seine Ehefrau umsorgt hatten, wurde dies als mögliche Abkehr Travoltas und seiner Familie von Scientology gedeutet. "Es zeigt, dass sie sich von Scientology distanziert haben", erklärte Augustine damals gegenüber dem britischen Blatt Daily Mail.

 

Ein weiterer Glaubenssatz der Sekte sei es, dass jeder stetig wiedergeboren werde. Es sei bei Scientology eigentlich nicht üblich, zu trauern. "Sie glauben, dass es etwas zu feiern gibt, die Toten sind entschwunden, um einen neuen Körper zu bekommen. Die Vorstellung vom Tod ist sehr anders als bei uns", erklärte Sam Domingo, der ebenfalls bereits ausgestiegen ist. 

John Travolta hat sich zu den Spekulationen bisher nicht geäußert. Der schmerzvolle Verlust seiner Ehefrau soll ihm aber sehr zu schaffen gemacht haben. In den sozialen Medien hatte er Preston seit deren Tod mehrfach Tribut gezollt.

 

 

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