Jennifer Lopez: Pikantes Interview über Faible für toxische, obsessive Liebe
Jennifer Lopez
In ihrem ersten Interview nach ihrer schlagzeilenträchtigen Scheidung von Ben Affleck hatte Jennifer Lopez schonungslos abgerechnet - und zwar mit sich selbst. "Ich kann mein Glück nicht bei anderen Menschen suchen", sagte sie. "Ich muss das Glück in mir selbst haben."
Lopez gab an, dass sie eine "Romantikerin" sei, die "es liebt, in Beziehungen zu sein und mit jemandem alt zu werden". Sie habe jedoch begriffen: "Wir denken: 'Das muss ich haben, um ganz und glücklich zu sein.' Und das muss man eben nicht." (dazu mehr) Nun gab die Sängerin, die insgesamt vier Mal verheiratet war, weitere Einblicke in Innenleben.
In einem neuen Interview plauderte die 56-Jährige aus dem Nähkästchen und verriet bei dieser Gelegenheit, mit welchen Hollywood-Stars sie gerne Sex haben würde. Zudem ließ sie ein Faible für toxische Beziehungen durchklingen, als sie im Gespräch mit ihrem "Office Romance"-Co-Star Brett Goldstein in dessen Podcast "Films To Be Buried With" über ihre Lieblingsfilme sprach.
Lopez kam zunächst ins Schwärmen, als sie sich den Film "True Romance" aus dem Jahr 1993 in Erinnerung rief.
Jennifer Lopez: "Ich hätte mit jedem von ihnen geschlafen"
"In diesem Film wimmelt es nur so von zwielichtigen Gestalten. Christian Slater, der in diesem Plattenladen arbeitet und Halluzinationen von Elvis hat, gespielt von Val Kilmer", erzählte J.Lo. "Patricia Arquette ist einfach perfekt als Prostituierte mit Herz aus Gold, so liebenswert."
"Und dann Dennis Hopper und sein Vater Christopher Walken in einer der großartigsten Szenen aller Zeiten zwischen zwei Schauspielern, dazu Brad Pitt als Kiffer und James Gandolfini… Gary Oldman…", erinnerte sich die Sängerin und Schauspielerin, bevor sie verriet: "Ich hätte mit jedem von ihnen geschlafen, was einiges über meine dunkle Seite aussagt. Sie waren alle verdammt gut in diesem Film."
Begeisterung äußerte Lopez auch für den Film "Neuneinhalb Wochen". Als Goldstein sie fragte, welcher Film ihr ein "unheimliches Kribbeln" bereite, begann sie von ihrer Vorliebe für toxische Liebesgeschichten zu berichten.
"Ich liebe die Liebe und die Besessenheit, die sie füreinander empfanden", sagte sie über den Erotikfilm mit Kim Basinger und Mickey Rourke aus dem Jahr 1986.
Basinger "wusste, dass es düster, trostlos und geheimnisvoll war, aber genau das machte es so sexy und gut. Sie wusste aber auch, dass es toxisch war. Heute wüssten wir, dass es nicht gut war, aber damals benutzten wir dieses Wort nicht so oft. Wenn wir es heute sehen würden, würden wir rufen: Toxisch! Das ist schrecklich, seht nur, was er sie tun lässt! Man wünscht sich, dass sie da rauskommt, aber ich wollte nicht, dass sie da rauskommt. Ich habe jede Sekunde genossen", so Lopez' Resümee über "Neuneinhalb Wochen".
Über das Ende von "Wie ein einziger Tag", in dem ein älteres Liebespaar friedlich im Bett stirbt, sagte Lopez: "Es gibt nichts Romantischeres."
"Das ist es, was sich jeder wünscht: diese Verbindung zu haben und jemanden so tief zu lieben, dass man sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann", fügte sie hinzu.
Vier Scheidungen
Vor über 20 Jahren waren Lopez und Ben Affleck schon einmal ein Paar, doch das hielt damals nicht lange. 18 Monate dauerte die "Bennifer"-Romanze bis zur Auflösung ihrer ersten Verlobung im Jänner 2004. Zusammen drehten sie damals zwei Filme - "Liebe mit Risiko - Gigli" und "Jersey Girl" - die aber beide an den Kinokassen floppten. Sie standen pausenlos im Rampenlicht und wurden von den Boulevard-Medien gejagt.
Lopez war vor ihrer ersten Beziehung mit Affleck bereits zweimal verheiratet - von 1997 bis 1998 mit dem Kellner Ojani Noa und von 2001 bis 2003 mit dem Tänzer Cris Judd. Kurz nach dem "Bennifer"-Ende heiratete sie 2004 den Sänger Marc Anthony, das ging zehn Jahre gut. Sie sind Eltern der Zwillinge Emme und Max. Affleck war von 2005 bis 2018 mit der Schauspielerin Jennifer Garner verheiratet, sie haben drei Kinder.
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