Jada Pinkett Smith: Zur Hochzeit mit Will Smith gezwungen?

Jada Pinkett Smith: Zur Hochzeit mit Will Smith gezwungen?
In ihrer Show "Red Table Talk" gestand Jada Pinkett Smith, sie wollte ihren Ehemann Will Smith nie heiraten.

Nachdem Will Smith bei den Oscars dem Komiker Chris Rock während der Preisverleihung eine Ohrfeige verpasste, weil dieser sich einen Witz über Jada Pinkett Smith erlaubt hatte, sorgten Rapper August Alsinas nächste Karriere-Pläne im Zusammenhang auf Familie Smith für Aufsehen. Der Musiker hatte vor Jahren eine Affäre mit Will Smiths Ehefrau und will ein Enthüllungsbuch über seine Beziehung mit Jada veröffentlichen. Ein Video einer älteren Aussage der 50-Jährigen findet sich nun erneut in den Schlagzeilen.

Jada Pinkett Smith wollte Will Smith nicht heiraten

Jada Pinkett Smith erinnerte sich in einem wieder aufgetauchten Clip aus ihrer Show "Red Table Talk" daran, wie sie bei ihrer "schrecklichen" Hochzeit mit Will Smith "den verdammten Gang hinunter geweint" hatte.

Vor ihrem Mann Will, ihrer Tochter Willow und ihrer Mutter Adrienne "Gammy" Banfield-Norris enthüllte die Schauspielerin, sie "wollte nie heiraten." Jada Pinkett Smith beschloss mit ihrem Partner Will den Bund fürs Leben zu schließen, um ihre Mutter nach der Schwangerschaft mit ihrem ersten Sohn Jaden zu besänftigen. "Ich wollte wirklich nicht heiraten", gestand die zweifache Mutter. Ihr Ehemann erwiderte lachend: "Wir haben nur geheiratet, weil Gammy geweint hat."

"Es war fast so, als würde Gammy sagen: 'Du musst heiraten, also lass uns über die Hochzeit reden'", erklärte Jada weiter. "Ich stand unter so viel Druck, weißt du, eine junge Schauspielerin zu sein, jung zu sein, und ich war einfach schwanger und ich dachte nur, ich wusste nicht, was ich tun sollte, aber ich wusste einfach, ich wollte nie heiraten."

Jada Pinkett Smiths Mutter reagierte und entschuldigte sich, "dass ich Ihre Wünsche nicht respektiert habe". Weiter gab Banfield-Norris im Video zu, dass sie "egoistisch" war, als sie auf eine Zeremonie bestand, weil Jada "mein einziges Kind" war und es die einzige Chance gewesen sei, ihre Tochter vor dem Traualtar zusehen.

Unkonventionelle Ehe

1997 gaben sich Will Smith und seine Ehefrau das Jawort. Mittlerweile sind die beiden über 23 Jahre verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. In einem Interview mit dem Männer-Magazin GQ sprach der "King Richard"-Darsteller über seine Beziehung mit Jada. Das Hollywoodpaar habe an einem Punkt seiner Ehe beschlossen, nicht mehr monogam leben zu wollen. "Jada glaubte nie an die konventionelle Ehe."

Stars, die Erfahrungen in offenen Beziehungen sammelten

Jada Pinkett Smith: Zur Hochzeit mit Will Smith gezwungen?

Will Smith und Jada Pinkett Smith

Schauspieler Will Smith hat kürzlich in einem Interview über seine Ehe mit Jada Pinkett Smith gesprochen. Das Hollywoodpaar habe an einem Punkt seiner Ehe beschlossen, nicht mehr monogam leben zu wollen. "Jada glaubte nie an die konventionelle Ehe. Einige Familienmitglieder von ihre lebten unkonventionelle Beziehungen", sagte Smith dem Magazin GQ. "Sie ist also auf eine Art und Weise aufgewachsen, die sich sehr von dem unterscheidet, was ich kannte." Demnach mussten beide erst lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. "Es gab unendlich lange Diskussionen darüber, wie die perfekte Beziehung aussieht. Wie verhält man sich als Paar am besten? Für die längste Zeit unserer Beziehung war Monogamie das, wofür wir uns entschieden, wissend, dass es nicht die einzig perfekte Lösung ist", so Smith.

Schlussendlich hätten sie sich gegenseitig "Vertrauen und Freiheit geschenkt", überzeugt, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss". "Die Ehe darf für uns kein Gefängnis sein. Diesen Weg kann ich niemandem vorgeben. Die Freiheiten, die wir uns gegeben haben und die bedingungslose Unterstützung ist für mich die höchste Definition von Liebe."

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Gwyneth Paltrow und Chris Martin

Sie nannten es "bewusste Entpartnerung". Nach mehr als zehn Jahren Ehe trennten sich der Hollywood-Star und der Frontmann der britischen Band Coldplay, um an der Beziehung zu arbeiten. Doch die Differenzen blieben: Im April 2015 reichten sie die Scheidung ein.

Im Laufe ihrer Beziehung sollen Paltrow und Martin einander nicht immer treu gewesen sein. Eine Quelle soll dem Portal "Access Hollywood" erzählt haben: "Gwyneth war es egal, wenn Chris herum gespielt hat. Sie war nie eifersüchtig oder besitzergreifend. Ihre Philosophie ist: Wir sind beide erwachsen. Wir treffen unsere eigenen Entscheidungen."

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Angelina Jolie und Brad Pitt

Laut Schauspielerin Angelina Jolie sei Monogamie kein Garant für eine langlebige Ehe. Sie soll einmal gesagt haben: "Ich bezweifle, dass Treue absolut notwendig für eine Beziehung ist. Weder ich noch Brad haben je den Anspruch erhoben, dass zusammen zu leben heißt, aneinander gekettet zu sein. Wir legen Wert darauf, dass wir uns gegenseitig nie etwas verbieten."

Nach langjähriger Beziehung hatten die beiden Schauspieler 2014 geheiratet. Gereicht hat es trotzdem nicht: Zwei Jahre später reichte Jolie die Scheidung von Pitt ein, die 2019 amtlich wurde. Sie forderte das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder, die mittlerweile zwischen 13 und 20 Jahren alt sind. Vor Gericht laufen seitdem Verhandlungen über die Aufteilung des Sorgerechts und der Finanzen. Mit 20 Jahren ist der älteste Sohn Maddox nicht mehr Teil des Rechtsstreits.

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Shailene Woodley

Auch Schauspielerin Shailene Woodley hat unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, wie sie 2020 gegenüber "The New York Times" verriet. "Hör zu, ich bin jemand, der beides erlebt hat - eine offene Beziehung und eine zutiefst monogame. Und ich denke, wir haben eine Zeit, wo es diesbezüglich keine Regeln geben sollte - außer jenen, die die beiden in einer Partnerschaft festlegen - oder die drei, wie auch immer", sagte sie.

"In jeder Beziehung muss es ein bestimmtes Level an Verantwortungsgefühl geben. Und das bedeutet, ehrlich zu sein, zu kommunizieren und zu vertrauen. Alles andere und wie Menschen entscheiden, dass sie gerne leben wollen, geht wirklich niemanden etwas an." Aktuell ist Woodley mit dem Football-Spieler Aaron Rodgers verlobt.

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Ashton Kutcher und Demi Moore

Das frühere Traumpaar Ashton Kutcher und Demi Moore soll sich Gerüchten zufolge ebenfalls auf eine Beziehungsform geeinigt haben, die beiden besonders viel Freiheit bietet. So sollen die beiden auch jahrelang glücklich gewesen sein, bevor sie sich im Jahr 2013 schließlich scheiden ließen.

"Jeder in Hollywood wusste über ihre Übereinkunft, aber sie haben es geschafft, es der Öffentlichkeit fernzuhalten", soll dem Klatschmagazin "Star" einmal eine namentlich nicht genannte Quelle gesteckt haben.

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Willow Smith

Willow Smith identifizierte sich in einer Folge der Facebook-Show "Red Table Talk" als polyamourös. Im Gespräch mit ihrer Mutter Jada Pinkett Smith und Großmutter Adrienne "Gammy" Banfield-Norris gab sie an, dass "antiquierte" Monogamie ihrer Meinung nach zu oft zu Betrug führe. Ein ehrlicher und offener Umgang sei die Voraussetzung - genauso wie die bewusste Entscheidung zum Liebeskonzept.

"Ich glaube, die wichtigste Grundlage ist die Freiheit, einen Beziehungsstil zu schaffen, der für dich funktioniert, und nicht nur in die Monogamie einzutreten, weil alle um dich herum sagen, dass es das Richtige ist." Man dürfe die klassische Zweierbeziehung nicht mehr als Maß aller Dinge sehen: "Das Praktizieren von Monogamie muss eine Entscheidung sein, die du bewusst triffst, genau wie das Praktizieren von Polyamorie", fügte sie hinzu.

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