© APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS

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03/04/2020

Harry und Meghan kommen zurück nach London

Zum ersten Mal seit ihrem Ausstieg kommen der Prinz und die Herzogin für Termine gemeinsam in die britische Hauptstadt.

Am Donnerstag absolvieren Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) ihren ersten gemeinsamen Termin nach dem "Megxit" vor rund zwei Monaten. Geplant ist ein Besuch der "Endeavour Fund Awards", die die Leistungen verwundeter oder kranker Kriegsveteranen ehren. Die Veranstaltung findet im Amtssitz des Bürgermeisters von London statt.

Letzter Termin: Westminster Abbey

Aller Voraussicht nach bleiben die Sussexes bis zum 9. März in London. Ihr letzter Termin als offizielle Mitglieder der Royal Family wird demzufolge ein Gottesdienst zu Ehren des Commonwealth Day in der Westminster Abbey sein - Ein Pflichttermin für die königliche Familie, zu der die beiden schließlich noch gehören. Dem Palaststatement zum "Megxit" zufolge quittieren Harry und Meghan ihren "Dienst" erst mit Ende März.

Harry und Meghan dürfen zurück 

Prinz Harry hält sich bereits seit Ende Februar wieder in London auf. Am Sonntag traf er seine Gromutter, Queen Elizabeth II (93), auf Schloss Windsor. Das Treffen soll geschlagene vier Stunden gedauert und den "Megxit" zum Thema gehabt haben. Ein Insider berichtete gegenüber The Sun, die Queen habe deutlich gemacht, "dass er und Meghan immer wieder zurückkommen können, wenn sie es sich anders überlegen" und sie die beiden "mit offenen Armen empfangen" werde.

Gerüchten zufolge hofft die Monarchin ihren Enkel und seine Frau davon überzeugen zu können, sich das mit dem Rückzug nochmal zu überlegen, bevor es zu spät ist. Bis zum 31. März 2021 steht die "Übergangsphase" der Sussexes auf dem Prüfstand. Erst danach sollen finale Entscheidungen zum weiteren Vorgehen getroffen werden.

Meghan Markle und Prinz Harry zeigten sich erstmals im September 2017 als Paar.

Damals besuchten sie gemeinsam die "Invictus Games", eine paralympische Sportveranstaltung. 

Bald darauf bestätigte der Palast die Verlobung der beiden, über die in internationalen Medien längst spekuliert wurde.

Ende November 2017 gab das Paar bekannt, ihre Hochzeit werde im Frühjahr 2018 stattfinden.

Im Dezember teilte der Palast auch drei offizielle Verlobungsfotos des Paares, die auch zum Motiv für Briefmarken wurden.

Meghan und Harry drückten dabei ihren eigenen Stil aus.

Am 19. Mai 2018 trauten sich Meghan und Harry.

Das Jawort besiegelten sie mit einem Kuss.

Die Traaungszeremonie fand in Windsor statt.

Am 15. Oktober verkündete der Palast dann: Herzogin Meghan ist schwanger und erwartet im Frühling 2019 ihr Kind.

Noch am selben Tag brachen Meghan und Harry zur Australien-Reise auf.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Trotz Schwangerschaft keine Atempause: Im Februar 2019 reisten die beiden dann nach Marokko.

Im Frühjahr 2019 war die Herzogin bereits hochschwanger und verabschiedetet sich in die Babypause.

Die Herzogin unterbrach ihre Pause allerdings, um gemeinsam mit ihrem Mann den Opfern des Neuseeland-Attentats Tribut zu zollen.

Am 6. Mai 2019 gab Prinz Harry freudestrahlend bekannt, seine Frau Meghan habe "etwas verspätet" einen gesunden Buben zur Welt gebracht.

Ein knappes Jahr vor dem ersten Hochzeitsjubiläum durften sich Meghan und Harry über ihren ersten Nachwuchs namens Archie Harrison freuen.

Bereits einen Monat nach der Entbindung wagte sich Meghan wieder aufs royale Parkett: Mit Prinz Harry nahm sie am 8. Juni an der Geburtstagsparade der Queen teil.

Im Juli zeigte sich die Herzogin samt Neugeborenem bei einem Polo-Spiel. Auch Herzogin Kate kam mit George, Charlotte und Louis um die Prinzen William und Harry anzufeuern. Es war bis dato das letzte Mal, das die Cambridges und die Sussexes etwas gemeinsam unternahmen.

Im Herbst 2019 unternahmen die Sussexes eine offizielle Reise nach Südafrika.

Mit von der Partie war natürlich auch Archie, mit dem das Paar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu einen Besuch abstattete.

Dort gaben sie auch das berühmte Interview, in dem einerseits Meghan zugab, unter ihrem neuen Leben sehr zu leiden und andererseits Harry offenbarte, mit seinem Bruder Prinz William Probleme zu haben. Ein Schachzug, der in der Öffentlichkeit nicht gut aufgefasst wurde. Vor allem, weil im Palast ansonsten gilt: "Nie beschweren, nie erklären". Der emotionale Ausbruch sollte der Anfang vom Ende sein.

Im November absolvierten Meghan und Harry dann noch ein paar letzte Termine, bevor sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren royalen Plfichten verabschiedeten. Auch das Weihnachtsfest verbrachten sie nicht mit der Königsfamilie, sondern blieben in dieser Zeit in Kanada, auf Vancouver Island.

Von dort kehrten sie strahlend zurück, nur um wenige Stunden später die Bombe platzen zu lassen: Ohne sich erneut mit der Queen abzusprechen, kehrten die Sussexes dem Palast den Rücken um "Teilzeit-Royals" ohne finanzielle Unterstützung zu werden.

Diese Rechnung haben sie Sussexes allerdings ohne die Queen gemacht. Diese gab wenige Tage später bekannt, dass das Paar die Titel der "Königlichen Hoheit" abgeben und die Renovierungskosten für ihr Haus zurückzahlen müsse. Sie werden jedweder royaler Aufgaben enthoben und erhalten - wie gewünscht - keine öffentlichen Gelder mehr.

Meghan befindet sich mit Archie mittlerweile wieder in Kanada, während Harry sich noch in London aufhält. Allerdings sollte er bald zu ihr zurückkehren, um ein neues, ruhigeres Leben abseits der blutdurstigen britischen Boulevardpresse anzufangen. Palast adé.

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