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02/19/2021

Prinz Philip bleibt im Spital: Prinz Harry für Notfall in Quarantäne

Die Königin nahm im Laufe der Woche wie gewohnt Termine wahr.

Noch kein Aufatmen bei den Royal-Fans: Prinz Philip (99) hat sich auch drei Tage nach seiner Einlieferung noch in einem Londoner Krankenhaus aufhalten müssen. Er werde dort einige Tage unter Beobachtung ruhen, hieß es vom Buckingham Palast in London über den Queen-Ehemann, der am Dienstag in die Klinik eingeliefert worden war. Laut Medienberichten soll der Aufenthalt noch einige Tage andauern.

Palast hält sich bedeckt über Philips Gesundheitszustand

Dem britischen Mirror zufolge soll sich Prinz Harry, der mit seiner schwangeren Frau Meghan und dem einjährigen Sohn Archie in Kalifornien lebt, inzwischen vorsorglich in Selbstisolation begeben haben. Sollte sich Prinz Philips Zustand verschlechtern, stehe ihm im Notfall ein Privatjet zur Verfügung, der ihn schnellstmöglich nach Großbritannien bringen könnte, heißt es demnach. Harry werde regelmäßig über den Zustand seines Großvaters informiert, berichtet The Mirror unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle weiter.

Einen Zusammenhang zum Coronavirus gibt es in Bezug auf Philips Krankenhausaufenthalt Insider-Quellen zufolge nicht - Queen Elizabeth II. (94) und ihr Ehemann hatten beide im Januar bereits eine erste Corona-Impfung bekommen. Der Palast bezeichnete den Aufenthalt als Vorsichtsmaßnahme.

Die Königin nahm im Laufe der Woche wie gewohnt Termine wahr - einen davon sogar persönlich vor Ort in Windsor, wo sie ihrem Hausherrn Tony Johnstone-Burt den Ehrentitel "Knight Commander of the Royal Victorian Order" verlieh.

Prinz Philip: Das Leben des Duke of Edinburgh in Bildern

Autounfall

Der Prinz machte noch mit 97 Jahren kräftig Schlagzeilen. Der Royal fuhr damals in ein anderes Auto, kletterte ohne Blessuren aus seinem Land Rover, entschuldigte sich aber erst nach massiver öffentlicher Kritik bei zwei verletzten Frauen im anderen Fahrzeug. Kurze Zeit später fuhr er wieder - dieses Mal ohne Sicherheitsgurt. Nach einer heftigen Debatte über Senioren am Steuer gab er schließlich seinen Führerschein ab.

Große Liebe

Kein britischer Monarch war so lange verheiratet wie die Queen mit ihrem Herzog von Edinburgh. Schon mit 13 Jahren verliebte sich Elizabeth in den Kadetten Philip, der als Prinz von Griechenland und Dänemark auf der Insel Korfu auf die Welt kam. Seine Kindheit und Jugend waren unglücklich. Die Familie musste ins Exil nach Frankreich fliehen, der Vater kümmerte sich kaum um ihn, die Mutter wurde psychisch krank und Philip bei Verwandten herumgereicht.

Eliteschüler

Philip hat deutsche Wurzeln. Er ist ein Spross des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und besuchte auch die Eliteschule Salem am Bodensee. 1947 läuteten die Hochzeitsglocken in der Londoner Westminster Abbey. Von seiner Karriere bei der Marine musste er sich verabschieden. Sein neuer Beruf: Prinzgemahl. Nicht einfach für jemanden, der selbstbewusst und abenteuerlustig ist.

Seltene Auftritte

Doch er nahm die neuen Aufgaben ernst und erwies sich als besonders fleißiger Royal. Seit der Thronbesteigung der Queen 1952 nahm Philip mehr als 22.000 offizielle Termine wahr. Vor vier Jahren war dann weitgehend Schluss damit: Er kündigte seinen Rückzug an. "Pensionist" Philip ist seitdem nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen, etwa bei der Hochzeit seines Enkels Prinz Harry mit der ehemaligen Schauspielerin Meghan. Zu offiziellen Terminen erscheint er nur noch, wenn er Lust dazu hat. Das scheint nicht mehr oft der Fall zu sein.

Rüstig auf dem Thron

Die 94-jährige Queen dagegen denkt offenbar noch nicht einmal ans Aufhören: Tapfer erfüllt sie ihre Verpflichtungen, lauscht hier, lächelt dort und manche meinen sogar, sie wirke jünger als früher.

Sportfan

Für einen fast 100-Jährigen war der Prinzgemahl lange erstaunlich fit. Sportlich war Philip schon immer. Polo, Segeln und Pferdekutschenrennen sind seine Leidenschaften. Auch das Fliegen gehörte zu den Hobbys, die er aus Altersgründen aufgab.

Sprücheklopfer

Philips typisches Kennzeichen: Er nimmt sich kein Blatt vor den Mund und sorgte mit seinen Sprüchen für Aufsehen. "Bewerft ihr euch immer noch mit Speeren?", fragte er etwa Ureinwohner während einer Australienreise. Den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl begrüßte er 1997 sogar mit den Worten: "Willkommen, Herr Reichskanzler."

Beste Laune

Für viele ist er der "König des Fauxpas". Andere glauben hingegen, dass er mit solchen Bemerkungen stets einfach nur die Atmosphäre auflockern wollte.

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