© APA/AFP/CHRIS J RATCLIFFE

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10/19/2020

Autorin behauptet: Prinz Philip vor Hochzeit mit Queen Elizabeth "voller Zweifel"

Mittlerweile sind beide fast 73 Jahre lang verheiratet.

Als sich die 21 Jahre alte Tochter von König Georg VI. und der fünf Jahre ältere Prinz aus Griechenland vor fast 73 Jahren das Ja-Wort gaben, war alles ganz anders. In der entbehrungsreichen Nachkriegszeit setzte die Vermählung der Thronfolgerin für die Briten einen leuchtenden "Farbtupfer auf dem vor uns liegenden langen Weg", wie Winston Churchill damals schrieb.

Das Volk verfolgte begeistert das Familienereignis im Hause Windsor. Auch an der Geburt der beiden ersten von vier Königskindern - Charles (1948) und Anne (1950) - nahm die Bevölkerung großen Anteil. Die Mountbatten-Windsor-Ehe erschien der Welt jenseits der Palastmauern lange als beispielhaft, problemlos, einfach so, "wie sie sein sollte". Die Geburt der Söhne Andrew (1960) und Edward (1964) vervollständigte die Familie. Jedoch: Herzlichkeit und liebevolle Wärme seien in der Königsfamilie viel zu kurz gekommen, analysierten Kritiker immer wieder.

Philip suchte Rat

Ganz sicher, worauf er sich mit einer Heirat mit der Königin einlassen würde, sei sich Prinz Philip anfangs nicht gewesen, behauptet Ingrid Seward, die Autorin des neuen Buches "Prince Philip Revealed". Laut der Royal-Expertin hatte er angeblich kalte Füße vor der Eheschließung. Demnach sei er gar "voller Zweifel" gwesen.

Seward behauptet, dass Philip deshalb kurz vor seiner Trauung mit Elizabeth geraume Zeit bei der Schriftstellerin Daphne du Maurier in Cornwall untergekommen sei. Ihre Beziehung sei "emotional intim", aber "nicht sexuell" gewesen, so Seward. Philip soll du Maurier damals anvertraut haben, dass er "nicht mehr zurück wolle", woraufhin diese entgegnet habe: "Dein Land braucht dich."

Nach seiner Hochzeit, die ihm die Titel Herzog von Edinburgh, Earl of Merioneth und Baron Greenwich sowie die Anrede "Königliche Hoheit" einbrachte, endete für den energiegeladenen Mann seine Marinelaufbahn - eher als er es wollte. Er führte seitdem ein Leben im Schatten des Thrones ohne Einflussmöglichkeit auf die Staatsgeschäfte seiner Gemahlin.

Seine Karriere in der Marine musste er seiner Frau zuliebe an den Nagel hängen. Inzwischen ist er der dienstälteste Prinzgemahl der britischen Geschichte. Insider behaupten, sie sei Königin und er habe zu Hause die Hosen an. Berühmt-berüchtigt ist Philip für seine derben Witze - er gilt als König des Fauxpas. So bezeichnete er etwa den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als "Reichskanzler".

Prinzgemahl - sicherlich kein einfacher Beruf für einen so stolzen Mann wie Philip. Seit 2017 ist nun Schluss mit der Rolle. Er muss nicht mehr ein paar Schritte artig hinter der Monarchin hergehen: Philip ist nun im Ruhestand. Seitdem taucht er kaum noch in der Öffentlichkeit auf. Seine Elizabeth begleitet er nur noch zu Terminen, wenn er Lust dazu hat und sich fit fühlt.

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