Christian Dolezal und Roswitha Wieland mussten Dancing Stars verlassen

© Kurier/Philipp Hutter

Stars Austropromis
10/03/2020

Was Christian Dolezal zu seinem Aus bei Dancing Stars sagt

Christian Dolezal versöhnte sich doch noch mit der Jury und warum Tamara Mascara meint, sie hätte besser tanzen können.

von Stefanie Weichselbaum

Die erste Entscheidung bei der ORF-Show Dancing Stars ist gefallen und Schauspieler Christian Dolezal musste das Tanzparkett verlassen. "Ja, ich bin enttäuscht. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr gezeigt und mich noch ein bisschen weiterentwickelt", sagte er nach der Show zum KURIER.

Und dennoch ist er mit seiner Abschlussperformance zufrieden: "Ich habe den Eindruck, dass ich heute mit diesem Walzer und mit der Rosi so schön getanzt habe, wie es in meinem Rahmen möglich ist. Ich habe keine Schrittfehler gemacht, ich habe die Musik genossen, ich habe den Tanz mit Rosi genossen. Mehr kann ich nicht in diesem Metier."

Nur mit der Jury hatte er von letzter Woche noch ein Hühnchen zu rupfen. "Ich halte es für sehr wichtig, dass diese Show, die eine irrsinnig liebe Unterhaltungsshow ist, nicht an Charme verliert durch Untergriffigkeiten von der Jurorin, das ist mir wirklich wichtig", konnte er sich eine kleine Spitze gegen Karina Sarkissova nicht verkneifen.

"Wenn dann etwas dumme, eitle, ausartende Kritik von der Jury kommt, tut das der ganzen Veranstaltung nicht gut", meinte er weiter, zeigte sich aber zugleich auch versöhnlich. "Es war schön zu bemerken, dass das heute schon sehr viel respektvoller abgelaufen ist."

Besonders bitter ist es für seine Tanzpartnerin Roswitha Wieland, die sich mit dem Rausschmiss auch generell von Dancing Stars verabschiedet. "Für mich ist es insofern auch ein bissl schade. Ich habe ja schon im Vorhinein kundgetan, dass das meine letzte Staffel hier sein wird. Ich höre so auf, wie ich hier angefangen habe: in der ersten Runde ausgeschieden (2011 flog sie mit Sänger James Cottriall in der ersten Show)", konnte sie aber schon wieder scherzen.

Gar nicht zum Lachen zumute war Opernsängerin Natalia Ushakova bei der Entscheidung, denn auch sie musste zittern. "Ich habe mir gedacht, ich bekomme einen Herzinfarkt. Ich habe so etwas Schlimmes noch nie in meinem Leben erlebt. Das finde ich unangenehm. So etwas wünsche ich niemandem", zeigte sie sich immer noch etwas mitgenommen.

Punktemäßig landete Ex-Kicker Andy Ogris auf dem letzten Platz und war verständlicherweise "überglücklich, dass wir die erste Runde, wo es zum Rausvoten war, überstanden haben. Der Quickstep hat mir großes Kopfweh bereitet."Aufatmen konnten auch Boxer Marcos Nader, Schauspielerin Edita Malovčić, Moderator Norbert Oberhauser ("Da fällt dir nicht ein Felsen, da fällt dir der Mount Everest vom Herzen"), Sänger Cesár Sampson und Ex-Skifahrerin Michaela Kirchgasser. Sie sind alle eine Runde weiter.

Solide 22 Punkte gab es für Dragqueen Tamara Mascara, die mit ihrer tänzerischen Leistung aber doch nicht so ganz zufrieden war. "Wir hätten glaube ich besser tanzen können. Ich habe ein bisschen Bammel gehabt auf der Fläche. Wahrscheinlich auch, weil es für mich eine sehr persönliche Nummer war (tanzte zu "Vincent" von Sarah Connor). Ich habe dem ganzen eine große Bedeutung umgehängt, hab es meinen Eltern gewidmet, die mich immer unterstützt haben in meiner Entwicklung. Ich glaube, dass ich deshalb ein bisschen in meinem Kopf drinnen war und weniger in den Tanzschuhen."

Ganz oben auf der Wertungsskala liegt unangefochten Moderatorin Silvia Schneider, die sich aber keineswegs siegessicher zeigt. "Es sind oft nicht die guten Tänzer, die gewinnen, sondern die, die einen Schmäh haben und das Publikum um den Finger wickeln", meinte sie. "Deshalb, bitte mach mehr Fehler, Silvia", bat Tanzpartner Danilo Campisi lachend.

 

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