Stefan Petzner mit Juror Dirk Heidemann

© Kurier/Kurier/Philipp Hutter

Stars | Austropromis
05/11/2019

Der, der dem Sarg entstieg: Petzners Dancing-Stars-Resümee

"Ich war der Aufregerkandidat! Dieser Erwartungshaltung des ORF bin ich glaub ich mehr als gerecht geworden."

Was für eine große Überraschung beim Dancing-Stars-Finale - auch Stefan Petzner hatte da eine tragende Rolle. Beziehungsweise, er wurde getragen. Und zwar in einem Sarg auf die Bühne!

Beim Showtanz von Michael Schottenberg und Conny Kreuter zur "Rocky Horror Picture Show" entsprang er bei den Worten "Madness", dem Sarg. Eine Idee von Conny, wie Stefan später dem KURIER lachend verriet.

"Die Sarg-Idee war eigentlich spontan von der Conny. Es hat sich bisserl spooky angefühlt. Wurde ja im Sarg auf die Bühne getragen. Extra Luftlöcher und ausgepolstert. Aber der Gag hat dann funktioniert. Und für den Schotti hab ich den Gag sehr, sehr gerne gemacht, weil er ein toller Mensch ist", so Stefan, der aber auch Lizz Görgl und Thomas Kramls den Sieg mehr als vergönnt.

"Alle drei Paare waren verdient im Finale. Vom Tanzen her war das Wahnsinn, was die abgeliefert haben. Ich kann mittlerweile glaub ich mitreden, ich kann nicht selber Tanzen, aber ich kann zumindest bisserl beurteilen, ob das jetzt schwer war oder nicht. Gratulation an alle drei. Und besondere Gratulation an Lizz und Thomas."

Er selbst hat die letzten Tage viel über seine Teilnahme bei der Show nachgedacht, ein Resümee gezogen. "Die ersten Tage danach waren natürlich hart, denn kurz vorm Finale auszuscheiden tut natürlich weh, Blech ist immer undankbar. Hab dann auch viel nachgedacht, was eigentlich meine Motivation war. Die war immer eigentlich nur nicht in der ersten Runde rausfliegen und den Mensch hinter dem Politiker zeigen zu können und vielleicht manches Klischee und Vorurteil abbauen zu können, plus einfach dem Publikum Spaß und Unterhaltung zu bieten. Dass ich nicht der perfekte Tänzer bin, ich bin ja nicht naiv, das habe ich ja gewusst. Es haben viele ihr Bild verändert, den Stefan anders kennengelernt. Das hat wahnsinnig viel Kraft gegeben und Freude auch", meint er.

"Mit der Jury werden wir auch heute kein Bier trinken. Aber auch das nehm ich sportlich. Die Fights gehören ja auch dazu. Wir kennen alle das Geschäft, ich kenn‘s auch. Ich war der Aufregerkandidat, dieser Erwartungshaltung des ORF bin ich glaub ich mehr als gerecht geworden. Wobei, ich bin einfach ein emotionaler Mensch. Ich schaue in Dankbarkeit und zufrieden zurück."

Kleine Erinnerung an Stefan Petzners Emotionalität

Und dann passierte bei der Aftershow-Party doch ein kleines Wunder. Es gab nicht nur einen Handshake mit Jurorin Karina Sarkissova, sondern auch ein Küsschen auf ihre Wange. Wie sang Udo Jürgens einst so schön: "Für echte Wunderknaben regnet es manchmal Wundergaben. Schweben munter dahin..."