Conny Kreuter und Michael Schottenberg

© Kurier/Philipp Hutter

Stars | Austropromis
05/11/2019

Michael Schottenbergs Reise von Dancing-Stars auf den OP-Tisch

Nach dem großen Finale steht für den beliebten Schauspieler "Schotti" jetzt eine Leistenbruch-OP an.

Er ist ein echter Kämpfer, trotz zahlreicher Verletzungen ertanzte er sich tapfer den zweiten Platz! Von Woche zu Woche wurde Michael Schottenberg nicht nur bei der Jury, sondern auch beim Publikum immer beliebter. Jurorin Karina Sarkissova schenkte ihm sogar Schmerzmittel.

"Ich bin hart im Nehmen, ich hab 45 Jahre Theater hinter mich gebracht, war zehn Jahre lang Theaterdirektor im Volkstheater, hab Zirkus gemacht, ich hab Filme gemacht. Ich bin schon durch sehr harte Gestrüppe gewandert", lachte er im KURIER-Gespräch.

Sein nächstes Projekt, neben seinem Kinderbuch, ist jetzt mal eine Leistenbruch-OP. "Das sind Verletzungen, die halt aufgetreten sind, aber das kann man alles reparieren und dann geht’s mir wieder gut", meint er dazu.

„Ich war einfach nur überwältigt über die Leistungen, die der Schotti gebracht hat. Weil er wirklich sehr viele Schmerzen hatte, weil wir so viel durchgemacht haben. Es war wahnsinnig viel, wahnsinnig stressig. Das kann man gar nicht beschreiben, man weiß ja nicht, wie der riesengroße Apparat hinter den Kulissen funktioniert. Das ist so viel und ich war so glücklich, dass er das so unfassbar gut gemacht hat. Ich war einfach nur megastolz auf ihn. Er ist so großartig und ich bin wirklich dankbar, dass ich so eine schöne Reise mit so einem Seelenpartner machen durfte“, drückte ihn Conny Kreuter liebevoll an ihre Brust.

Da haben sich wirklich zwei gesucht und gefunden - auch der Showtanz, den Conny für ihn choreografiert hat, war sensationell. Samt Überraschungsauftritt von Stefan Petzner!

"Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass ich es ins Finale schaffe. Und ich bin auch ganz betroffen und sprachlos, dass mit das noch passieren konnte. Ich der Nicht-Tänzer, der es tatsächlich schafft irgendwie mit Figuren, mit Herz, mit Fantasie und mit sehr viel Einsatz dorthin zu kommen. Das ist mehr als ich je erwarten durfte", meinte Schottenberg. Traurig, dass er nicht gewonnen hat, ist Schotti aber keinesfalls.

"Mehr als die Silbermedaille wäre nicht drin gewesen, Lizz und Thomas waren mit Abstand die besten Tänzer. Das ist wirklich ein gerechtes Urteil."

Am 15. Juni erscheint übrigens sein nächstes Buch - "Von Träumen und Schiffen".