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Stars Austropromis
10/23/2021

"Dancing Stars": Tränen bei Jasmin Ouschan und Rahoma als David Bowie

Zur Halbzeit wurde es emotional: Die Promis durften den Ballroom mit ihren Lieblingssongs beschallen, für Boris Bukowski war es der letzte Tanz.

von Nina Oberbucher

Das „Dancing Stars“-Orchester hatte diese Woche ausnahmsweise Pause. Zur Halbzeit der ORF-Show lautete das Motto „Magic Moments“: Die Promis tanzten am Freitag zu ihren persönlichen Lieblingssongs, mit denen sie emotionale Momente verbinden. Und damit sie auch genau die Version hören konnten, die bei ihnen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, kamen die Nummern dieses Mal vom Band.

Die Idee zu den „Magic Moments“ kam gut an: „Es war ein sehr schöner Abend und eine super Idee von der Redaktion, weil man schöne Einblicke in private Momente der Promis gewonnen hat“, so Jurorin Maria Santner zum KURIER.

Weniger magisch war der Abend leider für Austropop-Musiker Boris Bukowski: Er musste sich nach der Performance zu seinem eigenen Lied „Tanz mit mir!“ verabschieden. „Es war eine fantastische, exotische Erfahrung für mich“, sagte er nach dem Aus – und bedankte sich bei Tanzpartnerin Julia Burghardt.

Abräumen konnten hingegen Caroline Athanasiadis und Danilo Campisi: Sie holten sich mit 28 Punkten die Höchstwertung. Jurorin Karina Sarkissova war begeistert: „Wenn Sie tanzen, ist das wie ein Sonnenaufgang!“ Grund zur Freude, aber auch „ein unglaublicher Druck“, meint Athanasiadis. Getanzt wurde zu Andreas Bouranis „Ultraleicht“ – dem Hochzeitslied der „Kernölamazone“. Das sorgte bei ihrem Ehemann, der im Publikum saß, für feuchte Augen: „Ich musste mich auch sehr beherrschen und habe mich bemüht, nicht hinzuschauen, sonst hätte ich auch angefangen, zu weinen“, gesteht die Kabarettistin.

Sichtlich bewegt waren auch Poolbillard-Weltmeisterin Jasmin Ouschan und Florian Gschaider nach ihrem Auftritt zu „This Is Me“ von Leela James: „Bei dem Lied kommen so viele Emotionen bei mir hoch, weil ich damit auch schwierige Zeiten verbinde“, erzählt Ouschan. Mit Unsicherheiten und Ängsten umzugehen, habe sie erst lernen müssen, „aber das gehört alles zum Leben dazu und deshalb ist es auch okay, wenn ich mit Tränen in den Augen vor Österreich stehe.“

Die magischen Momente fielen jedoch nicht nur emotional, sondern durchaus auch temporeich aus. Eine Zeitreise in die 80er gab es dank Schauspieler Faris Rahoma und Kati Kallus: Sie ließen David Bowies „Let’s Dance!“ in der Live-Version mit Tina Turner erklingen – und Rahoma verwandelte sich mit blond gefärbten Haaren für einen Abend in Bowie. Am Ende wurde es knapp: „Da müssen wir uns ganz herzlich bei unseren Fans bedanken, die uns unterstützt haben. Von der Punkteanzahl waren wir ja ziemlich weit unten. Es kann schnell vorbei sein, was man gar nicht wahrhaben will“, sagt Rahoma, der sich in der nächsten Woche noch mehr reinhängen wird.

Einen energiegeladenen Show-Abschluss lieferten Kristina Inhof und Dimitar Stefanin zu „Physical“ von Dua Lipa. Das bunte Aerobic-Outfit sorgte für zwiegespaltene Meinungen in der Jury, für die Leistung gab es aber sogar Lob von Balázs Ekker: „Der Tanz war perfekt!“

Nächsten Freitag wird im Ballroom zu Songs aus TV-Serien getanzt – dann wieder mit Orchester.

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