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04/01/2021

Aussagen des Erzbischofs undeutlich: Harrys geheime Hochzeit hatte doch Berechtigung

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat der Darstellung von Herzogin Meghan und Prinz Harry widersprochen - nicht ganz zurecht, findet Shola Mos-Shogbamimu.

Das Thema erhitzt derzeit die Gem├╝ter von Royal-Fans und -Kritikern gleicherma├čen: Haben sich der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan - wie im vielbeachteten Interview mit Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey angedeutet - still und heimlich bereits vor dem offiziellen Medienspektakel das Jawort gegeben?

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby sagt "nein". Er hatte der Darstellung der beiden widersprochen, wonach sie drei Tage vor seiner Traumhochzeit in Windsor im Mai 2018 getraut worden seien. "Die juristische Trauung war an jenem Samstag. Ich habe die Hochzeitsurkunde unterzeichnet (...)", sagte das Oberhaupt der anglikanischen Kirche in England der mehreren europ├Ąischen Zeitungen in einem Interview, das am Mittwoch ver├Âffentlicht wurde.

Unterst├╝tzung f├╝r Meghan

Die Justistin, Autorin und Frauenrechtsaktivistin Shola Mos-Shogbamimu kritisiert Welbys Darstellung und erg├Ąnzt: "Der Erzbischof von Canterbury hat nicht bestritten, dass Meghan und Harry vor ihrer Hochzeit pers├Ânliche Eheversprechen ausgetauscht haben und kann nichts ├╝ber die Treffen mit ihnen sagen. Meghan hat nicht behauptet, dass er die Gel├╝bde abgenommen hat. Sie haben ihm gesagt, dass sie einen private Einheit w├╝nschen. Pers├Ânliche Schw├╝re sind passiert. Punkt", schrieb sie auf Twitter, wohl um Anfeindungen Meghans vorzubeugen.

Welby hatte im Interview hinzugef├╝gt: "Ich h├Ątte eine Straftat begangen, wenn ich etwas unterschrieben h├Ątte, das falsch ist."

Meghan und Harry hatten bei einem aufsehenerregenden Gespr├Ąch mit Winfrey berichtet, sie seien in einer privaten Zeremonie drei Tage vor ihrer Hochzeit getraut worden. "Wir haben gesagt: Dieses Spektakel, es ist f├╝r die Welt. Wir wollen unseren Bund zwischen uns", so Meghan. Dabei h├Ątten sie Eheversprechen ausgetauscht. Bereits vergangene Woche Ein widersprach ein ehemaliger Kirchenmitarbeiter den Angaben von Herzogin Meghan ├╝ber eine vorgezogene Hochzeit mit Prinz Harry.

Was sich genau bei dem Treffen abgespielt hat, wollte nun auch der Erzbischof im La Repubblica-Interview nicht sagen: "Wenn Sie jemals mit einem Priester reden, dann k├Ânnen Sie erwarten, dass dieses Gespr├Ąch privat bleibt." Er habe aber eine Reihe privater und seelsorgerischer Treffen mit der Herzogin und dem Herzog von Sussex gehabt.

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