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Ex-NHL-Coach Kevin Constantine soll die Capitals-Saison retten

Kevin Constantine bekam bei den Vienna Capitals einen Vertrag bis zum Saisonende und hat den Auftrag, den jetzigen Tabellenelften noch ins Play-off zu führen.
Kevin Constantine

Wie erwartet haben Vienna Capitals den 66-jährigen US-Amerikaner Kevin Constantine zum neuen Cheftrainer ernannt. Der Trainer, der auf sieben Saisonen in der NHL zurückblicken kann, unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende, wird der 13. Head Coach in der Geschichte des Wiener Klubs und Nachfolger des Kanadiers Gerry Fleming. 

Constantine, der bereits Fehérvár AV19 2021/22 in das Finale der ICE Hockey League führte, gilt als akribischer Arbeiter mit klaren Spielsystemen. „Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe bei den Vienna Capitals. In meiner Karriere war ich oft in der Situation, eine Mannschaft aufrichten zu müssen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, um daraus noch eine spezielle Saison zu machen“, sagte Constantine bei seiner Vorstellung.

Die Vorgeschichte

Constantine sorgte 2006 für Schlagzeilen, als er seine Spieler nach einem schlechten Vorbereitungsspiel in der Western Hockey League stundenlang nicht umziehen ließ. Und vor zwei Jahren wurde er beim WHL-Klub Wenatchee Wild entlassen, nachdem er von der Liga bestraft wurde. Der Grund: „abwertende Äußerungen diskriminierender Natur“.

Sportdirektor Christian Dolezal betont das Vertrauen in den neuen Coach: „Mit Kevin Constantine konnten wir den in dieser Situation idealen Head-Coach zu uns lotsen. Er ist ein akribischer Arbeiter, der extrem detailverliebt ist und rund um die Uhr für den Eishockeysport lebt.“

 

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