FIS Alpine Skiing World Cup Finals - Women's Giant Slalom

© REUTERS / ALBERT GEA

Ski Alpin
09/30/2019

Rossignol bleibt bei Katharina Liensberger hart

Die Vorarlbergerin will eigentlich auf Kästle-Ski umsteigen. Doch ihr alter Ausrüster und der ÖSV spielen da nicht mit.

von Christoph Geiler

Der Weltcup-Auftakt in Sölden (26.Oktober) rückt näher und näher und Katharina Liensberger weiß noch immer nicht, wie und ob sie auf dem Gletscher überhaupt starten darf. Bekanntlich hatte sich die Vorarlbergerin im Sommer dazu entschlossen, die Skimarke zu wechseln, um ab sofort mit Kästle-Brettl'n unterwegs zu sein.

Dieser geplante Markenwechsel bringt die 22-Jährige nun in die rechtliche Bredouille: Denn Liensberger hatte zugleich vor, ihre bewährten Skischuhe der Marke Lange weiter zu verwenden. Lange gehört zum Rossignol-Konzern, ihrem alten Ski-Ausrüster. Und das Unternehmen sah es gar nicht gerne, dass die Österreicherin nach mehrjähriger intensiver Zusammenarbeit einen Abflug macht. Der ÖSV erhielt ein Schreiben, dass Rossignol es nicht dulden werde, sollte Liensberger mit Lange-Schuhen auf Kästle fahren.

Nach derzeitigem Stand scheint es daher undenkbar, dass Katharina Liensberger wie erhofft mit Kästle-Skiern den Weltcup-Riesentorlauf in Sölden bestreiten wird. Der ÖSV wird diesen Wechsel auf Grund seiner Richtlinien mit dem Austria Ski Pool nicht dulden, und auch Rossignol bleibt hart.

In einer Presseaussendung ließ Stéphane Mougin, der Direktor des Rennservice des französischen Skiunternehmens, erklären. "Wir waren überrascht und enttäuscht, als sie ihren Abschied ankündigte." Zugleich bietet Rossignol der Österreicherin eine Verlängerung der erfolgreichen Zusammenarbeit an. "Die Saison naht, und wir wollen wissen lassen, dass für Sie, unsere Tür immer offen ist und dass wir ihr Lange Skischuhe
zur Verfügung stellen können, sofern Sie auch mit unseren Skiern und Bindungen fährt."

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Auch Katharina Liensberger nahm mittlerweile öffentlich zu der Problematik Stellung. Sie hoffe auf eine positive Entscheidung und Lösung, so die Vorarlbergerin.

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