Ein Glück, dass die Vienna Capitals derzeit kein Eis brauchen

Symbolfoto
Erneut ist die mobile Kühlanlage in Wien defekt, in der Haupthalle muss die gesamte Eisfläche neu aufgebaut werden.

Als glückliche Fügung kann man es betrachten, dass sich die Vienna Capitals heuer nicht für das Semifinale der ICE Hockey League qualifizieren konnten. Sie hätten nämlich derzeit keine ligataugliche Heimspielstätte. Zum zweiten Mal in dieser Saison nach dem Spielabbruch gegen Salzburg Anfang Oktober ist die mobile Kühlanlage in Kagran defekt, am Wochenende ging ein riesiges Loch im Mittelkreis auf.

Die Eismeister wollten die Spielfläche erst noch händisch reparieren, doch das Eis war bereits unterspült. Schon im Oktober war ein Verbindungsstück zwischen den mobilen Kühlschläuchen aufgegangen. Ein Defekt, der angeblich zuvor noch nie aufgetreten war. 

Da am 5. Mai die NHL-Stars des kanadischen Nationalteams in Wien gegen Österreich für die WM testen, ist die Gefahr vor einer internationalen Blamage groß und daher wird in diesen Tagen das gesamte Eis abgetaut und die mobile Anlage ersetzt. Bis Ende der kommende Woche soll es wieder Eis in der STEFFL-Arena geben. Die mobile Kühlanlage gibt es nur deshalb, weil die fix installierte derart in die Jahre gekommen ist, dass sie nicht mehr sicher läuft. Ein komplett neues System wird erst 2025 installiert.

Derartige Probleme kennt man in den Arenen der vier Semifinalisten nicht. Der KAC startete mit einem 7:1 gegen Pustertal in die Best-of-seven-Serie, der HCB Südtirol schockte Meister Salzburg mit eine 2:0-Auswärtssieg. Beide Serien gehen am Freitag in Südtirol weiter. 

 

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