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Sport Wintersport
08/20/2020

Der Ski-Weltcup wird im kommenden Winter zum Europacup

Corona verhindert Rennen in Übersee. ÖSV-Chefcoach Puelacher fordert: "Mitteleuropa muss jetzt alles auffangen"

von Christoph Geiler

Normalerweise würde ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher um diese Zeit im Flieger sitzen und mitten im Hochsommer mit seinen Skiläufern dem Winter nach Neuseeland oder Südamerika nachreisen. Corona hat alle Pläne ordentlich über den Haufen geworfen, statt in Übersee trainieren die Athleten nun auf den höchsten europäischen Gletschern.

Es wird sich auch im Winter im Skiweltcup fast alles im Alpenraum abspielen. Die traditionellen Nordamerika-Rennen müssen aus Sicherheitsgründen aus dem Kalender gestrichen werden, bestätigt sind bislang nur der Saisonauftakt in Sölden (17. 10.) und die Parallel-Bewerbe in  Zürs (14. 11.). In Levi (Finnland), wo normalerweise die Damen und Herren am Start sind, wird wahrscheinlich nur ein Rennen stattfinden.

Frankreich im Fokus

Als Ersatzorte für die Rennen in Nordamerika (Lake Louise, Beaver Creek, Killington) sind Val d’Isère und St. Moritz angedacht. Das klassische Technik-Wochenende der Herren wird auf 5. und 6. Dezember vorgezogen, am 12. und 13. Dezember sollen dann Abfahrt und Super-G in der Skistation in Savoyen ausgetragen werden. Die Damen werden ihrem üblichen Wochenende im schweizerischen St. Moritz eine Abfahrt hinzufügen, dann geht es weiter nach Val d'Isère (Speed), Courchevel wird ein Technik-Wochenende ausrichten.

Auch wenn die FIS  den detaillierten Terminplan erst im Oktober präsentieren wird – für Andreas Puelacher steht bereits jetzt fest: Der Weltcup wird im nächsten Winter notgedrungen zum  „Europacup“. „Mitteleuropa  wird den ganzen Weltcup auffangen müssen. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Distanzen im Rahmen halten, wenn wir in Frankreich, der Schweiz, Italien, Deutschland, Slowenien und  in  Österreich fahren.“"

Für die Läufer aus Nordamerika rund um Superstar Mikaela Shiffrin ist es kein Problem. Sie sind es ohnehin schon gewohnt, praktisch den gesamten Winter in Europa zu verbringen. Viele Nordamerikaner und Skandinavier reisen nicht einmal zu Weihnachten in ihre Heimat. Und die neuseeländische Miss Giant Slalom Alice Robinson ist so wie die kanadischen Ski-Damen bereits wieder in Europa.

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