Fußball, Oesterreich - Schottland

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Sport
09/26/2021

Warum ÖFB-Star Arnautovic für die Schnapsidee des Jahres sorgte

Arnautovic, Alaba und Co. werden bei der Sportlerwahl 2021 wohl keine Rolle spielen. Ersterer wirbt indes erneut für Alkohol.

von Wolfgang Winheim

Der Rücktritt von Rekord-Skispringer, Gregor Schlierenzauer, 31, am letzten Sommertag war nur Auftakt für das, was im rot-weißen Sport alles folgt: Ein stürmischer Herbst geprägt von Wahlen und Veränderungen.

Risikofreudig

Am Mittwoch wird Marcel Hirscher, 32, der auf Atomic zu acht Weltcupgesamtsiegen gecarvt war, in Kaprun seine eigene Skimarke präsentieren. Hirschers veränderte private Situation sollte indes bei dieser Pressekonferenz kein Thema sein. Nur so viel: Zwei Online-Medien müssen sich vor Gericht verantworten, nachdem sich diese – gerüchtestreuend – nicht mit der Tatsache begnügt hatten, wonach Rennrentner Hirscher zu jenen fast 40 Prozent von Eheleuten zählt, die sich in Österreich trennen.

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Hochkarätig

Am 17.Oktober werden im Wiener Konzerthaus die Sportler des Jahres 2021 präsentiert. Davor haben 560 Stimmberechtigte von Sports Media Austria die Qual der Wahl:

Bei den Damen (dank Rad-Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer, Biathlon-Sensationsweltmeisterin Lisa Hauser und Ski-Doppelweltmeisterin Katharina Liensberger) ebenso wie bei Herren, bei denen es mit dem Kletterweltmeister und Olympia-Dritten Jakob Schubert, Ski-Doppelweltmeister Vincent Kriechmayr, dem Goldenen Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter, Tour de France-Etappensieger Patrick Konrad, Schwimm-Vizeuropameister Felix Auböck oder Diskus-Hüne Lukas Weißhaidinger usw. usw. besonders viele hochkarätige Kandidaten gibt.

Erfolgreiche Titelverteidigungen von Dominic Thiem und Ivona Dadic sind indes ebenso auszuschließen wie Podest-Plätze für Fußballer. Letztere werden schon am 4. Oktober in der Wiener Stadthalle von der Spielergewerkschaft in zehn Kategorien geehrt.

Cycling - Road - Women's Road race - Medal Ceremony

Hochprozentig

Für die Schnapsidee des Jahres ist kein Sonderpreis vorgesehen, auch wenn so einer Marko Arnautovic, 32, zustünde. Nachdem er einen hochwertigen Gin auf den Markt brachte, wirbt er in einem Interview soeben auch für den Genuss von Rum „seines Teams“. Während ehemalige Nationaltrainer meinen, der Italien-Legionär solle sich der Vorbildwirkung bei Jugendlichen besinnen und in Alk-Projekte erst nach Karriereende investieren, dürfte die ÖFB-Sportführung (allein schon, um den Star nicht zu vergrämen) eher gelassen reagieren, indem man argumentiert, Rum und Gin-G’schäft seien allein Arnis Bier.

Leidensfähig

Am 17. Oktober tritt Leo Windtner, 71, nach 12 Jahren als Präsident des Österreichischen Fußballbundes endgültig ab. Sicherlich geherzt und mit Lob überschüttet auch von solchen, die an seinem Sessel sägten. Das ehrlichste Abschiedsgeschenk könnten Windtner die Nationalspieler machen, indem Alaba und Co nach einem Pflichtsieg auf Färöer (9. Oktober) drei Tage danach in Kopenhagen eine Revanche für das Wiener 0:4 gegen Dänemark gelingt.

Andernfalls wird der neue ÖFB-Boss Gerhard Milletich, 65, zum Einstieg entscheiden, ob Franco Foda die Nationalelf auch bei den Heimspielen im November gegen Israel und Moldawien coacht. Oder ob er den Deutschen bis zum Ende der WM-Qualifikation im Frühjahr mit einer hohen fünfstelligen Monatsgage zum bestbezahlten Spaziergänger macht.

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