"Träumen ist nicht verboten": Was die Handballer nun erwartet

"Träumen ist nicht verboten": Was die Handballer nun erwartet
In der Hauptrunde der EM geht es für Österreichs Team nun gegen den Titelverteidiger und zwei Handball-Mächte.

Mit einer Gala sind Österreichs Handball-Männer in die Hauptrunde der Heim-EM eingezogen. Am Dienstagabend gewann die Mannschaft von Teamchef Ales Pajovic auch ihr drittes und letztes Vorrundenspiel in der Wiener Stadthalle gegen Nordmazedonien mit 32:28 (18:12). Damit sicherte sich Österreich zum dritten Mal nach 2010 und 2014 einen Platz in der EM-Hauptrunde - erstmals aber nimmt man zwei Punkte mit.

Spanien, Kroatien und Deutschland sind Anwärter auf eine Medaille“, sagt Pajovic zu den bevorstehenden Aufgaben. Auch Kreisläufer Tobias Wagner ordnet die Ausgangslage realistisch ein: „Von der Papierform sind die drei Teams natürlich über uns zu stellen, aber mit dem Publikum im Rücken und der Konsequenz wie bisher, ist etwas möglich. Mit Weißrussland befinden wir uns auf Augenhöhe.“

Vor allem die Kroaten und Titelverteidiger Spanien, die ersten beiden Gegner der Österreicher, haben in ihren Vorrunden einen überzeugenden Eindruck hinterlassen.

Ein Fragezeichen in Sachen Leistungsvermögen schwebt über der deutschen Mannschaft. Der WM-Vierte reiste ohne Punkt und mit wenig Selbstvertrauen von Trondheim nach Wien. „Man merkt an ihrem Auftreten natürlich ein wenig, dass die Vorrunde nicht nach Wunsch für verlaufen ist. Im Idealfall können wir das ausnützen“, sagt Pajovic.

Für die Veranstalter verspricht das Hauptrundenfeld mit Kroatien, Deutschland und Co-Gastgeber Österreich ein volles Haus. Für die Österreicher geht es nicht nur um eine einmalige Chance. Dank der guten Ausgangsposition hat man Chancen, einen der raren europäischen Plätze für eines der drei olympischen Qualifikationsturniere zu ergattern. Rang vier in der Hauptrunde dürfte – Stand heute – dafür genügen.

Kommentare