Ein echter Wiener geht nicht unter: Österreichs letzte Hoffnung in Miami
Erfolgsreiches Trio: Trainer Alex Peya, Neil Oberleitner und Trainer-Vater Michael Oberleitner
„Es war schon eine große Ehre, dass mich ein Grand-Slam-Sieger fragte, ob ich mit ihm spielen will“, sagt Neil Oberleitner.
Der Wiener, der im Ranking bereits unter den besten 70 ist, darf in Miami mit dem Deutschen Kevin Krawietz servieren, der 2019 und 2020 bei den French Open erfolgreich war. Mit Standardpartner Sriram Balaji (mit dem Inder spielt Oberleitner danach wieder) wäre Oberleitner nicht in den Hauptbewerb gerutscht.
Und siehe da: Nach den Niederlagen von Alex Erler und Lucas Miedler, die vor der Reunion noch mit ihren Standardpartnern Francisco Cabral bzw. Robert Galloway aufschlugen, ist der Wiener der letzte Österreicher im Bewerb. Mit Krawietz, mit dem er nur in Miami serviert, schlug Oberleitner zum Auftakt die Amerikaner Benjamin Kittay/Ryan Seggerman 6:4, 6:4, am Mittwoch wartet das routinierte Gespann Hugo Nys/Edouard Roger-Vasselin (MON/FRA).
Im Vorjahr erreichte Oberleitner mit dem Vorarlberger Joel Schwärzler das Endspiel von Kitzbühel, wo sein Onkel Alexander Antonitsch seit 2011 Turnierboss ist. Nach seinem Einzug in die Top 100 läuft es heuer noch besser – gerade noch in den Hauptbewerb gerutscht, erreichten Oberleitner, der vom ehemaligen Doppel-Ass Alexander Peya trainiert wird, und Balaji die zweite Runde der Australian Open.
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