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Sport Fußball
05/28/2021

Countdown für den ÖFB: So sieht Österreichs Weg zur Fußball-EM aus

In Bad Tatzmannsdorf bittet Teamchef Franco Foda zum ersten Training. Das ist der Countdown bis zum EM-Auftaktspiel am 13. Juni.

von Alexander Strecha

In Bad Tatzmannsdorf erfolgte der Anpfiff zum Abenteuer EURO. Am Donnerstag trudelten die Spieler im Teamquartier Avita ein, dort, wo das Trainer- und Betreuerteam schon am Mittwoch eingecheckt und alles vorbereitet hatte. Teamchef Franco Foda bittet am Freitagnachmittag erstmals seine 26 auserwählten Kicker zu einer Trainingseinheit.

  • Wie sieht die konkrete Vorbereitung aus?

Österreich bleibt bis 31. Mai im Quartier in Bad Tatzmannsdorf, ehe man sich zum Gastspiel in England am 2. Juni aufmacht. Danach logiert das Team in Wien, weil der letzte EURO-Test gegen die Slowakei am 6. Juni im Happel-Stadion über die Bühne geht.

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Nach einem freien Tag übersiedelt der ÖFB-Tross am 8. Juni ins „Basecamp“ nach Seefeld, das man in Folge nur für die Spiele verlassen wird. Von Innsbruck aus hebt das Team zweimal in Richtung Bukarest ab, wo es am 13. Juni auf Nordmazedonien und am 21. Juni auf die Ukrainer trifft. Da beide Partien um 18 Uhr angepfiffen werden, fliegt die Mannschaft unmittelbar nach dem Schlusspfiff zurück nach Innsbruck.

Nur in Amsterdam wird nach dem Match gegen die Niederlande am 17. Juni genächtigt, weil erst um 21 Uhr gespielt wird.

  • Warum kann Österreich nun doch am 2. Juni in England antreten?

Weil von der österreichischen Bundesregierung eine Sondergenehmigung für die Rückkehr aus Großbritannien erteilt wurde. Demnach sei die Landung aus dem Vereinigten Königreich ausnahmsweise möglich. Der Hintergrund: Seit Dienstag zählt Großbritannien gemäß der Covid-19-Einreiseverordnung wegen der Verbreitung der besonders gefährlichen indischen Variante zu den Virusvariantengebieten.

Auch die sonst fällige Quarantäne werde über die ÖFB-Auswahl nicht verhängt. „Ich bedanke mich bei Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein für ihr konstruktives Entgegenkommen und das rasche Finden einer Lösung“, erklärte ÖFB-Präsident Leo Windtner in einer Verbandsaussendung. Zudem befinde sich das Nationalteam ohnehin in einer „Blase“ ohne direkten Kontakt zu Außenstehenden und sei de facto in Hotelquarantäne, argumentierte Windtner. „Alle Teammitglieder werden regelmäßig getestet.“

  • Wie oft wird Foda sein Team auf den Trainingsplatz bitten?

Vorerst ist ein Training pro Tag eingeplant, dazu gibt es den obligatorischen Medientermin sowie Sponsorentermine. Teamchef Franco Foda möchte bei den Einheiten die Qualität eindeutig über die Quantität stellen und plant kurze und intensive Trainings, „um den Fokus und die Konzentration hochzuhalten“.

  • Wie viele Freiheiten wird es für die Spieler geben, um einen Lagerkoller zu verhindern?

Während eines mehrwöchigen Zusammenseins gilt es, die richtige Balance zwischen intensiver Arbeit und den nötigen Freiheiten zu finden. Dies wird durch die Corona-Situation erschwert, da sich das Team in einer Blase befindet. Foda ist dennoch geneigt, den Spielern Freiräume zu geben. Freie Nachmittage auf eigene Faust in einer naheliegenden Großstadt wird es aber wohl keine geben – denn man sollte Kontakt zu anderen Menschen vermeiden.

  • Auf wen kann Österreich treffen, wenn die Vorrunde überstanden wird?

Es gibt drei Szenarien, je nachdem, auf welcher Position Österreich die Gruppe beschließt. Als Gruppensieger geht es am 27. Juni in Budapest gegen einen Drittplatzierten der Gruppen D, E oder F weiter. Als Gruppenzweiter reist Österreich ins Wembley Stadium nach London, wo es zu einem Duell mit Italien kommen könnte. Steigt man hingegen als Dritter auf, könnte in Bukarest der Sieger der Deutschland-Gruppe warten.

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