Gefordert: Tormann Schlager muss beim LASK auch mitdenken und riskieren

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Sport Fußball
01/30/2021

LASK-Goalie Schlager vor Rapid-Spiel: "Wird ein richtiger Kampf"

Teamtormann Alexander Schlager spricht über seine Weiterentwicklung beim LASK, Gegner Rapid und einen Lockruf aus Spanien.

von Alexander Huber

Bei Rapid hat Richard Strebinger die Tormann-Diskussion beendet, beim LASK hat es nie eine gegeben. Alexander Schlager fehlte zwar beim 0:3 der Linzer in Hütteldorf, aber das lag an einer Verletzung des 24-Jährigen.

Vor dem Schlager am Sonntag sagt Schlager zum KURIER: „Es wird ein richtiger Kampf. Rapid hat gegen uns immer einen guten Matchplan und Qualität nach vorne.“ Nach vier Siegen der Grünen ist das Ziel klar: „Ich möchte endlich wieder gegen sie gewinnen. Wir müssen Druck machen, ihnen unseren Stil aufdrücken.“

Linzer Veränderung

Der eigene Stil verändert sich gerade. Schlager beschreibt die Entwicklung in seiner dritten Saison als Nr. 1 so: „Unter Glasner haben wir unseren Plan mit frühen Balleroberungen sehr gut ausgespielt. Unter Ismael haben wir das weitergeführt und auch international umgesetzt.“ Und jetzt? „Es gibt von Thalhammer für jeden Gegner verfeinerte Pläne und viele Gedanken, wie wir es mit dem Ball selbst lösen können. Wir sind flexibler geworden.“

Damit ist die Herausforderung für den Salzburger gestiegen. „Gleich bleibt, dass es knifflige, untypische Entscheidungen zu treffen gilt, weil der Abstand zur Verteidigung groß ist. Da muss ich schnell im Kopf sein und Risiko nehmen.“ Neu sind die Lösungen im Spielaufbau.

Gegen WSG (2:4) ist das mit einem Stopp-Fehler schiefgegangen. „Ich war nach meinem Fehler sehr kritisch mit mir und vor dem 3:0 beim WAC angespannter als sonst. Aber ich habe so viel Vertrauen in mich, dass ich gewusst habe, was ich kann.“

Ausstrahlung zählt

Ein Geheimnis seiner Stärke ist die Ausstrahlung: „Es ist sehr wichtig, Kontinuität und Souveränität auszustrahlen. Mein Ziel ist es, Spielszenen möglichst klar zu lösen. Es geht darum, Entscheidungen zu treffen. Da bin ich mit meiner Weiterentwicklung sehr zufrieden.“

Im Team gibt es ein Duell mit Ex-Kollege Pervan um die Nr. 1: „Es ist mein Ziel, bei der EM zu spielen. Aber ich bin bisher am besten damit gefahren, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren.“ Dass die EM wie geplant in zwölf Ländern stattfindet, „kann ich mir im Moment nur schwer vorstellen“.

Der Süden als Ziel

Danach könnte es ins Ausland gehen. „Interessieren würden mich Spanien, Italien und Portugal. Ich mag den Fußball, der dort gespielt wird.“ Laut KURIER-Informationen will Eibar Schlager im Sommer kaufen. Der Vertrag von Einsergoalie Dmitrovic läuft beim 15. in „La Liga“ aus.

„Es ist schön, wenn es Interesse gibt. Aber das beschäftigt mich erst dann, wenn mein Manager Thomas Böhm meint, dass eine Entscheidung ansteht“, sagt Schlager, dessen Vertrag bis 2023 läuft. Er weiß ja, wie es im Ausland zugeht: „Ich war ein Jahr im Nachwuchs von Leipzig: Ich weiß, dass fürs Ausland alles mit Plan gut durchdacht sein muss. Aber vorerst konzentriere ich mich nur auf den LASK.“

Und den Hit gegen die Rapidler, bei denen sich Kapitän Ljubicic wieder fit gemeldet hat. Mit Ried wird um Marco Grüll, 22, verhandelt. „Grüll gefällt mir extrem gut“, sagt Rapid-Trainer Kühbauer über seinen Wunschstürmer.

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