Fussball. Bundesliga. RZ Pellets WAC gegen Austria Wien. Boris Huettenbrenner, (WAC), Philipp Hosiner (Austria Wien). Wolfsberg, 17.4.2013. Copyright Agentur Diener/Kuess Marktgasse 3-7/4/5/21 A-1090 Wien Austria Telefax +43 1 955 32 35 Mobil +43 676 629 98 51 Bank Austria Bank Nr. 12000 Account Nr. 00712 223 783 e-mail: agentur@diener.at Datenbank: www.diener.at ImageArchivist Demo

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ÖFB-Cup
04/17/2013

Austria wahrt die Chance auf Double-Gewinn

Hosiner und Grünwald treffen beim 2:1 gegen den WAC. Die Wiener stehen im Semifinale.

Es gibt Gegner, die einem Respekt einflößen. Wolfsberg ist für die Austria zu einem solchen geworden. Zuletzt hatte es für die Wiener daheim sogar eine 0:4-Niederlage gesetzt. Dafür hatte man im Gegenzug die zwei Duelle im Lavanttal in dieser Saison für sich entscheiden können. Eine wahrlich verkehrte Fußball-Welt.

Nur elf Tage nach dem 0:4 trafen die beiden Teams im Cup-Viertelfinale abermals aufeinander. Diesmal in Kärnten. Und gleich zu Beginn sah es danach aus, als würden die Wolfsberger dort weitermachen, wo sie am 6. April aufgehört hatten. Topcagic ließ seine Großchance in der 2. Minute jedoch ungenützt. Und das sollte sich noch rächen.

Führung

Die Austria übernahm in weiterer Folge das Kommando, war spielerisch überlegen und ging dementsprechend auch verdient in Führung. Hosiner traf aus spitzem Winkel nach Vorarbeit von Alex Grünwald (20.). Ein Führungstreffer, der den Wienern Rückenwind geben sollte. Bis zur Halbzeit und auch noch danach sollte der Bundesliga-Tabellenführer alles im Griff haben. Grünwald selbst erhöhte nach 66 Minuten auf 2:0 für die Gäste. Gorgon ließ nach Flanke von Kienast per Kopf noch die beste Chance auf die endgültige Entscheidung aus (81.).

Daher sollte es auch noch einmal spannend werden. Die Gastgeber kamen auf und durch den eingewechselten Ruben Rivera zum Anschlusstreffer (84.). Dabei sollte es jedoch bleiben, weil abermals Topcagic eine Großchance ausließ. Austria-Goalie Heinz Lindner rettete gegen den Stürmer des WAC.

Kein Pfiff

Kurz darauf steht wieder Topcagic im Mittelpunkt. Der 24-Jährige kommt im Austria-Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Markus Hameter lässt jedoch weiterspielen. Im Gegenzug vergibt abermals Gorgon eine Chance der Violetten, die dennoch einen verdienten 2:1-Erfolg feiern. Es war bereits der dritte beim Bundesliga-Aufsteiger im Lavanttal in dieser Saison.

Klar, dass auch Austria-Trainer Peter Stöger zufrieden war. „Das war eine wirklich gute Leistung von uns. Bis auf zehn Minuten, in denen der WAC alles nach vorne geworfen und starken Druck gemacht hat“, sagte der Coach, der sich nach dem 0:4 gegen die Wolfsberger und dem Remis am Sonntag gegen Sturm wieder über einen vollen Erfolg freuen konnte. „Das war die Reaktion die wir sehen wollten. Ich bin stolz darauf, dass sie auch gekommen ist. Es ist nicht selbstverständlich, in Wolfsberg zu gewinnen.“

Die Halbfinal-Auslosung erfolgt am Sonntag.

RZ Pellets WAC - FK Austria Wien 1:2 (0:1)
Lavanttal-Arena, 4.500, SR Hameter.

Tore:
0:1 (20.) Hosiner
0:2 (66.) A. Grünwald
1:2 (83.) Rivera

WAC: Knaller - Thonhofer (70. Zakany), Jovanovic, Sollbauer, Baldauf - Hüttenbrenner - Kerhe, De Paula (65. Rivera), Liendl, Jacobo (70. Stückler) - Topcagic

Austria: Lindner - Koch, Rogulj, Ortlechner, Suttner - Dilaver, Holland, A. Grünwald (82. Simkovic) - Gorgon, Hosiner (75. Kienast), Stankovic

Gelbe Karten: Jovanovic, Kerhe bzw. Suttner, Dilaver, Rogulj, Hosiner

Nenad Bjelica (Trainer WAC): "Die Austria ist verdient weiter. Wir haben viel Moral bewiesen, am Ende hätten wir noch den Ausgleich machen können, da hat aber das Glück gefehlt. In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme, nach Umstellungen ging es besser. Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden."

Peter Stöger (Trainer Austria): "Wir haben eine anständige Leistung gezeigt gegen einen sehr guten WAC. Wir hatten das Spiel 80 Minuten im Griff. Die Schlussphase war dann etwas heftig, aber ich denke, wir sind verdient weiter."

Philipp Hosiner (Torschütze Austria): "Das 1:0 hat uns Sicherheit gegeben, das war sicher spielentscheidend. Gegenüber dem 0:4 haben wir heute fast alles richtig gemacht."

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