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Sport Fußball
10/03/2019

"Die österreichischen Neulinge erschreckten Liverpool zu Tode"

Die internationalen Pressestimmen zum Champions-League-Duell zwischen dem englischen Titelverteidiger und Salzburg.

ENGLAND:

The Times: "Mohamed Salah rettet Liverpool nach Zusammenbruch gegen Salzburg. (...) Das Bild von Jesse Marschs wildem Lauf an der Seitenlinie wird am stärksten in Erinnerung bleiben. Der Lauf (...) fing die intensive Freude ein, die der Fußball machen kann und die Belohnung dafür, sein Team zu ermutigen, ohne Angst aufzutreten."

The Guardian: "Mo Salah sorgte für 4:3-Zittersieg, nachdem RB Salzburg zurückgestürmt war. (...) Die reife Reaktion auf einen hergeschenkten Drei-Tore-Vorsprung unterstrich die Expertise eines europäischen Champions (...). Salzburgs Gegenwehr und die Probleme, die man Liverpools Verteidigung bereitete, dürften den siegreichen Trainer (Jürgen Klopp, Anm.) aber beunruhigt haben."

The Sun: "Der amerikanische Trainer Jesse Marsch und seine österreichischen Neulinge erschreckten Liverpool zu Tode. (...) Es war ein verrücktes, außergewöhnliches und unterhaltsames Spiel. (...) Die beeindruckenden Gäste (...) stellten unter Beweis, warum man sie nicht unterschätzen sollte."

Daily Telegraph: "22 Minuten später hatte Salzburg ausgeglichen, profitierte davon, was nur als ungewöhnliche Selbstgefälligkeit der europäischen Champions beschrieben werden kann. (...) Wir werden den Mut und die Überzeugung der Truppe von Jesse Marsch nicht vergessen, aber die schlampigen Gastgeber halfen ihnen dabei."

The Independent: "Liverpool war phasenweise fantastisch, phasenweise fehlerhaft. Salzburg, das in zwei Champions-League-Spielen neun Tore erzielt hat, verspricht große Unterhaltung und ging mit gestärkter Reputation aus der Partie."

DEUTSCHLAND: 

Bild.de: "Irrer 7-Tore-Krimi! Liverpool wehrt Red-Bull-Angriff ab. Mit einem irren 6:2 gegen KRC Genk war Salzburg in die Champions League gestartet – bei Titelverteidiger Liverpool setzte es nun eine knappe 3:4 Niederlage im nächsten verrückten Spiel!"

Süddeutsche Zeitung: "4:3-Wahnsinn in Anfield. Niemand traute den eigenen Augen, auf den ersten Blick glich das Gesehene ja einer Illusion. Man musste sich schon mehrmals vergewissern, um wirklich glauben zu können, dass Jesse Marsch, 45, gerade im feinen Anzug triumphierend die Seitenlinie an der Anfield Road entlang rannte - und sich an der Eckfahne auf den norwegischen Torschützen Erling Haaland warf. War diese Art des Torjubels nicht einmal exklusiv dem Erfinder Jürgen Klopp vorbehalten gewesen? Mit jeder angeschauten Wiederholung manifestierte sich dann jedoch der Eindruck, der amerikanische Trainer des FC Salzburg, der in der Vorsaison bei Ralf Rangnick in Leipzig assistierte, habe tatsächlich zur Feier des Ausgleichstreffers den Klopp gemacht."

Frankfurter Allgemeine: "Klopp staunt, bangt und jubelt doch. Der FC Liverpool präsentiert sich in einer furiosen Partie gegen Salzburg ungewohnt anfällig. Der in der heimischen Premier League unangefochtene Spitzenreiter hat in der Champions League mit viel Mühe seinen ersten Sieg erzielt."

ntv.de: "Emporkömmling ärgert Liverpool. Elf Mal war der Klub seit der Übernahme durch Red Bull im Jahr 2005 in der Qualifikation zur Champions League gescheitert, gegen Gegner wie Maccabi Haifa, Düdelingen, Malmö FF und HNK Rijeka - sehr zur Erheiterung der zahlreichen Kritiker des Projekts. In Liverpool bewies die junge Mannschaft, dass sie in dem Wettbewerb ankommt. Wer dem Champions-League-Sieger an der Anfield Road einen Schrecken einjagen kann, muss sich nicht verstecken."

FRANKREICH:

L'Eqipue: "Liverpool hatte Angst gegen Salzburg. Der Titelverteidiger führte mit 3:0 und ließ Salzburg dennoch ins Spiel zurückkommen."

RMS Sport: "Trotz des Sieges muss Klopp eingestehen, von Salzburg eine Lehrstunde erhalten zu haben." 

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