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Sport Fußball
01/11/2021

Bundesliga-Transfers: Das Karussell kommt langsam in Fahrt

Die Admira holt einen Routinier, der LASK setzt auf Talente. Und zumindest ein Salzburger soll nach New York übersiedeln.

von Alexander Huber, Stephan Blumenschein

Seit Samstag und noch 29 Tage ist es in Österreich offen, das zweite Transferfenster während der Coronavirus-Krise. Bis zum 8. Februar dürfen die Bundesligisten also noch neue Spieler verpflichten. Da ist das Fußball-Frühjahr, das bereits am Sonntag mit dem Nachtragsspiel WAC gegen Sturm Graz (17 Uhr) angepfiffen wird, schon lange im Gange – nämlich genau drei Runden. Noch ist es ruhig auf dem Transfermarkt, viele Vereine üben sich in nobler Zurückhaltung – wohl auch bedingt durch die finanziellen Einbußen während der Pandemie.

Einiges hat sich natürlich schon getan. Und das eine oder andere wird sich noch tun. Der KURIER gibt einen ersten Überblick:

  • Admira

Eigentlich wollte Matthias Ostrzolek in die USA wechseln, geworden ist es die Südstadt. Der 30-jährige Deutsch-Pole ist der erste Neuzugang des Schlusslichts. 196 Spiele in der 1. Bundesliga hat Ostrzolek für Augsburg, den HSV und zuletzt Hannover absolviert. Nun soll er die Probleme der Admira auf der linken Seite beheben. Allerdings war er seit Sommer arbeitslos. Ihm fehlt also die Spielpraxis. Nach Stefan Maierhofer (zu Würzburg) und Nikola Pejovic (zu Lok Zagreb) könnte auch Morten Hjulmand die Südstadt verlassen. Der dänische U-21-Teamspieler soll beim italienischen Serie-B-Klub Lecce hoch im Kurs stehen.

  • LASK

Mit Matias Succar wird der Tabellenzweite einen peruanischen Teamstürmer verpflichten. Dass der 21-Jährige entweder vorerst für das Farmteam Juniors OÖ spielen oder verliehen wird, beweist die Kaderstärke der Linzer, die auch die Talente Metehan Altunbas (TUR) und Adrian Griger (SVK) holten. Ein Angebot von Lok Moskau für Verteidiger Andrés Andrade wurde übrigens abgelehnt.

  • Rapid

Bei den Hütteldorfern wird in puncto Zugänge wieder auf den eigenen Nachwuchs geblickt: Beim 2:1 gegen Lafnitz gab Marko Dijakovic sein 45-minütiges Debüt. Der 18-Jährige etablierte sich im Herbst als Stammspieler bei Rapid II.

Der Linksfuß hat einen großen Vorteil: Dijakovic kann sowohl in der Innenverteidigung als auch linker Außenverteidiger spielen. Die Chancen auf einen dauerhaften Aufstieg zu den Profis sind also vorhanden.

  • Salzburg

Ex-Barnsley-Coach Gerhard Struber stellt nach seiner Rückkehr in die Red-Bull-Welt eine neue Mannschaft für die New York Red Bulls zusammen. Zumindest ein Spieler soll dabei aus Salzburg in die MLS kommen, der Trainer hat mehrere Kandidaten: „Es gibt interessante Spieler in Salzburg, die Qualität ist überbordend. Die Frage ist, wie wir die Synergien konkret nutzen können.“

Zurück aus NY und damit wieder in Salzburg ist Samuel Tetteh, der sich in den USA nicht wohlgefühlt hat. Der Stürmer hat noch einen Vertrag bis Sommer 2022. Wie es mit ihm weitergeht, ist momentan noch offen.

  • WAC

Mit Thorsten Röcher gibt es einen prominenten Neuzugang. Der 29-jährige Ex-Sturm-Spieler kam im Herbst beim deutschen Drittligisten Ingolstadt allerdings nur zu einem 14-minütigen Kurzeinsatz im DFB-Pokal.

FUSSBALL: ÖFB CUP / VIERTELFINALE: LASK - SK PUNTIGAMER STURM GRAZ
  • St. Pölten

Beim SKN haben im Herbst einige Talente große Fortschritte gemacht. Nicht so Christoph Messerer, der nur zwölf Cup-Minuten im Einsatz war. Deswegen könnte der 19-jährige Mittelfeldspieler zu Zweitligist Horn verliehen werden.

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